Ortsvorsteher Thorsten Weitzel hatte eine Route erarbeitet, um Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie Themen der letzten Ortsbeiratssitzungen direkt vor Ort zu begutachten und mögliche Lösungen zu diskutieren. Der Begehung schlossen sich auch Mitglieder des Seniorenbeirats, des Klimabeirats, die zukünftige Bürgermeisterin Carina Wacker und der Leiter des Ordnungsamtes, Mathias Laufer, an. Treffpunkt war zunächst der Kirchplatz, der einst im Rahmen der Dorferneuerung Kilianstädten 1986 umgestaltet wurde. „Der Kirchplatz ist ein echtes Kleinod“, erklärte Thorsten Weitzel. Leider werde er vernachlässigt. Unkraut sprießt aus den Fugen, die Bepflanzung ist verkümmert, es gibt Müllecken und der damals installierte Brunnen könnte eine Erfrischung vertragen. Mit gezielten Maßnahmen könnte dieser Ort also wieder zu einem Schmuckstück des Dorfes werden, der auch zum Verweilen vor der Kirche einlädt, waren sich die Ortspolitiker einig.

Von dort aus ging es durch den Uffelmann'schen Hof zu einem weiteren Brunnen an der Hauptstraße. Der Brunnen, durch ein Gitter geschützt, wird derzeit als Mülleimer missbraucht. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, soll neben der angrenzenden Sitzbank ein richtiger Mülleimer aufgestellt werden. Zudem werden Pflanzpaten den Brunnen verschönern, versprach Ortsbeirätin Sigrid Wilhelm, die als Pflanzpatin auch bereits an anderer Stelle tätig ist. Für dieses Projekt werden auch immer Unterstützer gesucht.

Der Rundgang führte die Gruppe weiter durch Wed- und Untergasse über die Steinbach. Hier wies der Ortsbeirat darauf hin, dass die Auffangrechen des Baches, insbesondere am Bürgertreffparkplatz, regelmäßiger gesäubert werden müssen. „Nur so können wir sicherstellen, dass bei Starkregenereignissen das Wasser ungehindert abfließt und es nicht zu Überschwemmungen kommt“, betonte Weitzel.

Auch die Parkplatzsituation an der Hanauer Straße stand auf dem Prüfstand. Ordnungsamtsleiter Mathias Laufer nahm die verschiedenen Anregungen der Teilnehmenden auf und versprach, Lösungen zu prüfen. Der informative Spaziergang endete an den neuen Häusern auf „Kilians Höhe“. Hier klagten Anwohner über die häufige Missachtung der Rechts-vor-Links-Regelung, die am Ortseingang beginnt. „Viele Autofahrer scheinen diese Regelung nicht zu kennen“, berichtete eine besorgte Anwohnerin. Der Ortsbeirat forderte daher eine Erneuerung der Straßenmarkierungen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dies sei im gesamten Ort wünschenswert, laute doch die sichtbare Botschaft der Markierungen: Vorsicht, hier herrscht rechts-vor-links.

Während der gesamten Begehung schlossen sich immer wieder Anwohnerinnen und Anwohner der Gesprächsrunde an. Alle Anliegen wurden sorgfältig notiert und sollen nun zügig weitergeleitet werden. So funktioniert bürgernahe Kommunalpolitik.

kilianortontour az


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