Kreiswerke Main-Kinzig

Petrus leistete seinen Beitrag und präsentierte ein tiefes Himmelblau. Viel Mühe hatten sie sich gemacht, die Frauen und Männer der Einsatz- bzw. der Alters- und Ehrenabteilung um Wehrführer Günther Ditzel und den Vereinsvorsitzenden Matthias Steul, um den Besuchern jeder Altersklasse etwas Spannendes zu bieten. Um die Feuerwehr dem Bürger blicknah zu bieten, wurden Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften (Beispiel: Stromerzeuger, Wasserbehälter mit Pumpvorrichtung, Rettungsgerät) auf dem Hallenvorfeld platziert. Anwesende Feuerwehrleute erklärten die Technik und Einsatzmodalitäten der Fahrzeuge, während es für die jungen Besucher schon ein Erlebnis war, einfach nur im Löschfahrzeug zu sitzen und davon zu träumen, Feuerwehrmann oder -frau zu sein.

Ein rotes „Einsatzgerät“ wurde von den Kindern am häufigsten genutzt: die rote Hüpfburg. Ein weiteres Highlight für die jüngsten Gäste boten die Betreuerinnen der Minifeuerwehr: mittels Pinsel und Farbe verwandelten sie die Gesichter in Prinzessin, Teufelchen oder Tierschnäuzchen. Wie ein Feuerwehreinsatz realitätsnah funktioniert, zeigte die Jugendfeuerwehr mit einer Einsatzgruppe. Lage: Flächenbrand auf dem „Traiskirchenplatz“ gegenüber dem Gerätehaus. Mit Sondersignalen näherte sich das Löschfahrzeug dem simulierten Einsatzort und musste sich ihren Weg durch die Zuschauer bahnen, Im Gegensatz zu einem echten Einsatz waren hier aber „Gaffer“ an der Einsatzstelle höchst erwünscht,
mit drei Einsatzrohren konnten die Trupps das Feuer gezielt löschen.

Ein weiterer Brand fand mitten auf dem Besucherplatz statt: ein Modellbaugruppe hatte ihre Feuerwehrfahrzeuge in einem Stand präsentiert. Tatsächlich befindet sich ein wenig Wasser in den winzigen Behältern, so konnte mittels Minispritzen das Feuer in der Metallschale gelöscht werden. Gegrilltes, Kaffee und Kuchen in toller Vielfalt sorgten für den kulinarischen Ausgleich für die begeisterten Besucher. Die aufgestellten Tische in der Halle und davor waren bis zum letzten Platz gefüllt. Erst zum Abend hin traten die Besucher den Nachhauseweg an und ließen ihr Fazit vor Ort: „Habt ihr Klasse gemacht, wir kommen wieder.“

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