Wohnhausbrand zum Saisonfinale

Kilianstädten

Schöneck-Kilianstädten, alter Ortskern: schwere Rauchwolken wabern aus den Fenstern eines Wohnhauses, ein Mann lehnt weit aus seinem Schlafzimmer und ruft gestenreich um Hilfe.

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG

kilianfinalekilianfinale1kilianfinale2kilianfinale3kilianfinale4Mehrere Löschzüge nähern sich dem Ort des Geschehens, fröhliche Passanten beobachten das Szenario. Eine Schreckensvision? Keineswegs. Wehrführer Günther Ditzel und sein Planungsstab hatten sich einen anspruchsvollen Ablaufrahmen für die Jahresabschlussübung der Kilianstädter Feuerwehr erdacht. Ein im Umbau befindliches Wohnhaus wurde den Brandschützern zur Verfügung gestellt, Rauchgeneratoren sorgten für realitätsnahe Effekte. Feuerwehrmann Peter Stein „spielte“ in hollywoodreifer Manier den Mann in Notlage, weitere Verletzte, versteckt in verborgenen Räumen, wurden durch lebensgroße Puppen simuliert.

Die eingetroffenen Rettungskräfte retteten Peter mittels Leitern aus der Gefahrenzone, da ihm der Fluchtweg durch Rauch und Feuer versperrt war. Die Angriffstrupps konnten nur mit Atemgerät unter großen Anstrengungen in das Gebäude eindringen, um dieses vom Keller bis zum Speicher nach weiteren Verletzten zu durchsuchen; Dunkelheit und Qualm erschwerte die Arbeit zusätzlich. Erst der Einsatz von Lüftungsgeräten brachte etwas Erleichterung, Schlauchleitung um Schlauchleitung wurde durch enge Flure und Treppenhäuser verlegt, um auch die Brandherde im hintersten Gebäudeteil zu bekämpfen. Nach kurzer Zeit, die den Feuerwehrleuten jedoch wie eine Ewigkeit vorkam, meldeten die Einsatzkräfte der mobilen Einsatzleitung: alle Bewohner in Sicherheit gebracht, der Brand bekämpft.


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