Brandschutzerziehung der Erzieherinnen im Kindergarten „Goldregen“

Schöneck
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„Brandschutzerziehung Evangelische Kindertagesstätte Goldregen“ im Gerätehaus der Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten“ lautete der Eintrag im Terminkalender des Verantwortlichen für Brandschutzerziehung der Feuerwehr Schöneck und sogar des Main-Kinzig-Kreises, Sascha Brey.

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Im Gegensatz zu den sonstigen Ausbildungsveranstaltungen unterschied sich der Zuhörerkreis im Auditorium doch dieses Mal erheblich vom sonst Üblichen: statt der Kinder im Vorschulalter nahmen elf Erzieherinnen unter Führung der Leiterin Ines Mill, auf den Unterrichtsstühlen Platz. „Immer wieder“, so Brey, „kommt es vor, dass Kinder im Brandfall Opfer werden, da sie eine der Bevölkerungsgruppen sind, die dem menschlichen Fehlverhalten und technischen Defekten im Brandfall oder auch im Notfall hilflos gegenüberstehen. Auch übt Feuer geradezu eine magische Faszination aus“. Anhand von kindgerechten Demonstrationsmitteln wie Kerzchen und Streichhölzern oder dem Modell eines Wohnhauses, bewohnt von Figuren in Spielmobil-Größe, mit dem das Verrauchen im Brandfalle durch Disconebel demonstriert werden kann, war es nicht nur das Ausbildungsziel für die Erzieherinnen das Verhalten im Brandfalle selbst zu erlernen, sondern die Thematik aus Sicht der Schutzbefohlenen zu beurteilen: wie verhält sich ein Kleinkind, wenn es in eine Brandsituation im Zimmer gerät, wo versteckt es sich, wo läuft es hin, wenn es ins Freie strebt?

Wichtig für die Erzieherinnen und Brey war der Informationsaustausch bezüglich der Anwendung der in der Kita vorhandenen Flucht- und Rettungspläne und der lokalen Gegebenheiten: wie muss der Rettungsweg beschaffen sein, wo ist der Sammelpunkt im Freien und wie verhalte ich mich dort, wie wende ich die vorhandenen Kleinlöschgeräte richtig an, wie setze ich den Notruf korrekt ab? Sascha Brey brachte die doch sehr komplexen Thematiken methodisch-didaktisch geschickt, „an die Frau“. Selbstverständlich wollten die Damen das Gerätehaus nicht ohne Führung durch die Räumlichkeiten und Besichtigung der Einsatzfahrzeuge verlassen – Platznehmen im Mannschaftsraum des Löschfahrzeuges inbegriffen.

Zu guter Letzt war für Sascha Brey´s Helfer aus der Einsatzabteilung und Mitglied des Katastrophenabwehrstabes im Kreis Offenbach-Land, Hans-Peter Loeb, eines noch wichtig: die Warnung der Bevölkerung (also auch des Kindergartens) vor Gefahren, früher dargestellt durch ein engmaschiges Sirenensystem, das derzeit noch nicht existent ist: die Landkreise und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bieten offizielle WarnApps für das Mobiltelefon an: KATWARN und NINA.

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