Präventivmaßnahmen gegen Waschbären

Schöneck
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Seit rund 80 Jahren leben Waschbären in Deutschland. 1934 in Deutschland ausgewildert, haben sich die Kleinbären bei uns in rasantem Tempo vermehrt.

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Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Waschbären finden bei uns optimale Lebensbedingungen. In den bewohnten Gebieten stoßen die Allesfresser das ganze Jahr über auf Futter und das zieht die Wildtiere in die Nähe der Menschen. Auf ihrer Futtersuche machen die possierlichen Tiere auch vor unseren Häusern und Grundstücken nicht Halt und können dort deutliche Spuren hinterlassen. Auch in Schöneck hat sich der Waschbär fest angesiedelt. Um die Population möglichst klein zu halten, dürfen die Tiere nicht gefüttert werden.

Gerade jetzt, in der Jungtierzeit, sollte vermieden werden, Waschbären eine Nahrungsquelle in der Nähe von Menschen zu ermöglichen. Lassen Sie Hunde- und Katzenfutter nicht draußen stehen. Auch offene Mülltonnen oder gelbe Säcke werden von den Waschbären gerne nach Fressbarem durchwühlt. Als Gegenmaßnahme sollten Sie die Mülltonne fest verschließen oder den Deckel mit einem schweren Stein zusätzlich sichern. Waschbären sind extrem gute Kletterer. Schützen Sie Ihr Haus, indem Sie die Regenrinnen mit Blechmanschetten umkleiden. Auf und über das Dach ragende Äste sollten gekürzt werden, um den Waschbären keine Möglichkeit zu bieten, auf Dachböden, durch Fenster oder in den Kamin zu gelangen. Auf Fassadenbegrünung und Rankpflanzen an der Hauswand sollte verzichtet werden, da dies eine ideale Kletterhilfe für den Waschbären ist.



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