Grüne Schöneck: Glück folgt Neuer-Markmann

Schöneck
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Nach fast drei Jahrzehnten zieht sich Dr. Barbara Neuer-Markmann aus der aktiven Kommunalpolitik zurück und legt ihr Mandat in der Schönecker Gemeindevertretung nieder. Axel Glück rückt ins Parlament nach.

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In verschiedenen Funktionen hat Neuer-Markmann die Geschicke der Gemeinde mitgestaltet: als Mitglied verschiedener Ausschüsse, als Fraktionsvorsitzende, als Erste Beigeordnete und damit Bürgermeister-Stellvertreterin. Zweimal kandidierte sie bei der Wahl zur Bürgermeisterin. Wolfgang Seifried, langjähriger Mitstreiter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender erinnert: „Dr. Neuer-Markmann wirkte maßgeblich mit am Schmieden einer rot-grünen Koalition von 2006 bis 2011, die in dieser Zeit unter anderem mit der Realisierung der Windkraftanlagen einen Schönecker Baustein im Kampf gegen die Erderwärmung leistete. Wir danken für diesen hartnäckigen Einsatz.“

Einen politischen Rollback hat Neuer-Markmann jedoch seit 2011 erlebt. Ihr Entschluss zum jetzigen Rückzug sei daher lange gereift: „Politik war für mich nie Selbstzweck, ich wollte die Zukunft etwas lebenswerter gestalten, für diejenigen, deren Erbe wir verwalten und natürlich, es sollte mir auch Spaß machen. Ich hatte gehofft, dass es den anderen Fraktionen leichter fällt, Argumentationen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu folgen, wenn ich mich in die zweite Reihe zurückziehe, ein neues Gesicht das Gegenüber ist und neue Ideen einfließen.“ Das zeichnet sich für Neuer-Markmann aber auch nach der letzten Kommunalwahl leider nicht ab, für sie ist es Kosmetik was bisher erreicht wurde. „In Schöneck wird, wie die Jahre vorher, auf den gleichen ausgetrampelten Pfaden in die Zukunft zurückgeschritten. Die Mehrheit der Fraktionen und der Vorstand der Gemeinde bevorzugen den alten Weg, schauen nicht rechts oder links, unabhängig davon, was sich rundherum verändert.“

Die neuen Aktiven in der Gemeindevertretung sind Laura Merz, die nach der Kommunalwahl den Fraktionsvorsitz von Neuer-Markmann übernommen hatte und aus der Grünen Kommunalpolitik bereits nicht mehr wegzudenken ist sowie Axel Glück, der nun ins Parlament nachrückt. Glück ist zudem Vorsitzender des Angelvereins Kilianstädten und bringt aus dieser Rolle auch seine Kompetenz für eine naturnahe Gestaltung der Nidderaue in die Kommunalpolitik ein. Neuer-Markmann, die eine nahtlosen Übergang ermöglicht hat, abschließend: „Ich wünsche beiden viel Erfolg beim Bohren der dicken Bretter und werde weiterhin mit Rat und Tat für die gute Sache zur Verfügung stehen.“



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