Der 9. November 1938 ist ein Mahnmal dafür, dass aus bösen Gedanken hasserfüllte Worte werden und Worte des Hasses zu schrecklichen Taten führen können.
Das Gedenken an die Reichspogromnacht mahnt uns zur Wachsamkeit gegenüber jeglicher Form des Antisemitismus und erinnert uns an unsere besondere, historische Verantwortung für das jüdische Leben. Es darf niemals wieder solch unglaubliches Verbrechen stattfinden, für Antisemitismus darf kein Platz in unserer Gesellschaft mehr sein. Mit diesen Gedanken erinnert die Gemeinde Schöneck in Zusammenarbeit mit den Kirchen Schönecks am Mittwoch, den 9. November 2022 den Opfern der Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus.
Vor dem Rathaus in Büdesheim wird an diesem Tag um 19.30 Uhr Bürgermeisterin Cornelia Rück mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Klaus Ditzel und der kath. Kirche im Rahmen einer Gedenkveranstaltung des vergangenen Schreckensregimes erinnern. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung wie jedes Jahr vom Posaunenchor Kilianstädten/Oberdorfelden.
Zuvor gedenken Büdesheimer Jugendliche an die damaligen jüdischen Büdesheimer Bürger, von denen viele zur Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. Die Jugendlichen werden die Stolpersteine, die zur Erinnerung der jüdischen Büdesheimer Bürger verlegt wurden, putzen, polieren und den deren Menschen würdig erinnern.
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