Einheitliches Konzept für Mülleimer und Hundekotspender gefordert

Schöneck

Die CDU-Fraktion in der Schönecker Gemeindevertretung bringt zur nächsten Sitzung am Donnerstag einen Antrag ein, mit dem die Aufstellung von Abfallbehältern und Hundekotspendern künftig nach klaren Kriterien erfolgen soll.

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Ziel ist es, Sauberkeit im Ort sichtbar zu verbessern – ohne dass der Bauhof durch immer neue Einzelwünsche überlastet wird. „Wir bekommen aus allen drei Ortsteilen dieselben Rückmeldungen: Hier fehlt ein Eimer, da liegt Hundekot, dort häufen sich Zigarettenstummel“, erklärt der CDU Vorsitzender Thorsten Weitzel. „Das ist nachvollziehbar – aber wir brauchen dafür eine geordnete Lösung und kein ‚Hier noch einer, da noch einer‘. Genau das leistet unser Antrag.“

Kern des CDU-Vorschlags ist ein gemeindeweites Standortkonzept: Zunächst sollen alle bestehenden Mülleimer und Hundekotstationen erfasst und auf einer Karte dargestellt werden. Anschließend werden Hotspots definiert. Die Ortsbeiräte sollen ausdrücklich beteiligt werden, weil sie die lokalen Schwerpunkte am besten kennen und hier die meisten Anregungen aus der Bevölkerung ankommen. Auf dieser Grundlage kann die Verwaltung künftig entscheiden, wo zusätzliche Behälter sinnvoll sind – und wo nicht.

„Uns ist wichtig, dass Sauberkeit nicht vom Zufall abhängt, sondern von einem transparenten und für alle Ortsteile gleichen Verfahren“, so die CDU weiter. „Und wir wollen den Bauhof entlasten: Wer sauberere Wege will, muss auch sagen, welche Standorte tatsächlich regelmäßig geleert werden können.“

Mit einem Augenzwinkern verweist die CDU darauf, dass am gleichen Abend auch über das geplante Rechenzentrum beraten wird: „Kommunalpolitik ist eben beides“, heißt es aus der Fraktion. „Wir entscheiden über Millioneninvestitionen – und wir kümmern uns darum, dass die Leute nicht in den Hundehaufen treten. Beides gehört zu einer funktionierenden Gemeinde.“

Die CDU ist überzeugt: Ein solches Konzept verbessert nicht nur das Erscheinungsbild Schönecks, sondern auch die Akzeptanz für höhere Ordnungsgelder bei Verschmutzungen. „Wenn wir gute Infrastruktur anbieten, dürfen wir auch konsequent gegen Vermüllung vorgehen“, heißt es abschließend.


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