U-Boot, Jumbo-Jet und Känguru

Schöneck

Alle (zwei) Jahre wieder steht sie auf dem Ausbildungsplan der Jugendfeuerwehr Schöneck: die mehrtägige Exkursion im Rahmen der Allgemeinen Jugendarbeit, Aus- und Weiterbildung, Spaßfaktor inbegriffen.

Harth & Schneider

kaenguschoenkaenguschoen1kaenguschoen2kaenguschoen3Das Technikmuseum im rheinland-pfälzischen Speyer hatten sich Gemeindejugendwart Christian Hüttig und sein Betreuerteam als Ziel auserkoren. Über 50 Teilnehmer stark war die Reisegruppe, die per Reisebus in die Jugendherberge direkt am Rhein aufbrach, die sich als überaus angenehmes Quartier erwies, weit entfernt vom alten Klischeemief, die dieser Art Unterkunft leider häufig noch immer anhaftet. Leider ließ der Wettergott kein breit gefächertes Programm zu, so dass als lediglich der Besuch des Museums verblieb, was sich aber keineswegs als nachteilig herausstellte.

Schon die Eingangspforte versetzte die jungen Brandschützer in Erstaunen, war sie doch eingerahmt von „echten“ Flugzeugen auf Stelzen. Erstes bevorzugtes  Ziel war –wen wundert´s- die riesige Ausstellungshalle mit den  Einsatz-fahrzeugen der Feuerwehr aus allen Generationen. Erstaunte und fragende Blicke: wie konnte man mit solchen Vehikeln Feuer löschen? Vorbei an Dampfloks und Rennwagen führte der Weg ins Freigelände, eines größten seiner Art in Europa. Einen Jumbo-Jet gesehen hat wohl jeder schon mal, aber dass man so einen Riesenvogel besteigen und ihn vom Bauch bis zum Flügel detailgenau anschauen darf, war dann doch ganz neu – auch  dass die Notrutsche eine ganz andere Bedeutung bekommt, wenn sie rein zum Spaß als Röhrenrutsche genutzt werden kann.

Wie sieht ein Seenotrettungskreuzer oder ein Unterseeboot von innen aus? Kein Problem, einfach reinklettern und anschauen. Eine Frage blieb doch unbeantwortet: wie schafft es der Koch, auch Smutje genannt, in so einer kleinen Kochnische Essen für so viele hungrige Seeleute zu kochen? Ein weltweit einzigartiges Exponat faszinierte sogar die Erwachsenen: die Raumfähre „Buran“, das russische Gegenstück zum Space-Shuttle, hat seine endgültige Parkposition im eigens errichteten Hangar gefunden. Auch Betreuer Hans-Peter „HP“ Loeb fand seine alte Liebe wieder: das Transportflugzeug „Transall“, auf dem er unzählige Stunden zugebracht hat.

Vorbei an Düsenjägern, Hubschraubern und Co ging es wieder zurück zur Herberge. Da so viel Bildung bekanntlich einen Bärenhunger macht, blieb Chris Hüttig nichts anderes übrig, als auf dem Grill der Jugendherberge über 50 hungrige Feuerwehr-Mäuler zu stopfen. Boxenstopp auf dem Rückweg nach Hause im Darmstädter Zoo „Vivarium“: welch ein Szenenwechsel: von großdimensionierter Technik zur beschaulichen Erlebniswelt Tierpark. Aber auch Känguru, Eidechse und Co konnten beindrucken! Beide Welten stellten einen besonders schönen und eindrucksvollen Erlebnismix dar.

Foto: Die Reisegruppe vor dem Seenorettungskreuzer.
Foto: Päuschen vor historischen Feuerwehrfahrzeugen.
Foto: Mit-Mach 2 im Museum unterwegs.
Foto: Betreuer und Raumfähre.
Foto: Betreuerstab mit Känguru im Darmstädter Zoo.


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