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Der Sympatieträger unter unseren heimischen Eulen mit dem herzförmigen Gesichtsschleier findet kaum noch Lebens- und Bruträume. Durch die veränderte moderne Agrarwirtschaft haben sich viele landwirtschaftliche Gebäude stark verändert. In früheren Zeiten konnten die Schleiereulen in den Getreidescheunen und Viehstellen nach Mäuse jagen und auch brüten. Dies ist in den modernen Betriebsgebäuden nicht mehr so einfach möglich. Kirchtürme wurden verschlossen, um Tauben und andere Vögel fern zu halten, welche die Gebäude mit ihrem Kot verschmutzten.

Um diesem Wohnungsnotstand entgegen zu wirken, wurden von den NABU-Gruppen im Main-Kinzig-Kreis in zahlreichen Kirchtürmen und Privatgebäuden spezielle Nistkästen für die Jäger der Nacht eingebaut. So auch im Altkreis Schlüchtern. Allerdings noch nicht in der Kirche in Altengronau. Das haben nun mehrere ehrenamtliche Naturschützer vom NABU-Kreisverband, der NABU-Gruppe Steinau-Schlüchtern-Sinntal und dem BUND geändert.

In einer Gemeinschaftsaktion wurde die Kirche mit 2 Spezialnistkästen für Schleiereulen und Turmfalken ausgestattet. Nach mehrjähriger Renovierung der Kirche durch örtliche Handwerker und vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der Altengronauer Bevölkerung wollte der Kirchenvorstand nun auch noch etwas Gutes für die Natur bewirken und stimmte dem Einbau der neuen Wohnungen für die gefiederten Freunde umgehend zu.

Zimmermann Falk Homeier von der AG Schleiereulenschutz im NABU-Kreisverband und sein Bruder Hagen fertigten die Nistkästen vor, nachdem Falk die speziellen Gegebenheiten vor Ort überprüft hatte. Die benötigten Holzplatten wurden von der Fa. HolzAktivHaus GmbH aus Birstein gespendet. Der Inhaber, Marko Karnelka, freut sich, dass er als Unternehmer in Zeiten von explodierenden Baustoffpreisen und Holzknappheit etwas zum Schutz von unseren heimischen Vögeln beitragen kann. Vor Ort mussten die schweren Kästen mitsamt dem benötigten Werkzeug und weiteren Materialien über mehrere Treppen und Leitern hoch in den Kirchturm geschleppt werden. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Dirk Höpfner (NABU) und Ralph Georgi (BUND) gelang das hervorragend.

Die Nisthilfen wurden dann so in die vorhandenen Nischen eingebaut, dass die Vögel tatsächlich nur über die vorgesehenen Einfluglöcher in die Kästen gelangen können. Mit Dachlatten und Brettern wurden Hohlräume neben den Kästen verschlossen, damit keine Tiere in den Kirchturm eindringen und dort Verschmutzungen anrichten. Nachdem die Arbeit getan war und alles passte, freut sich der Vorsitzende des NABU Kreisverbandes, Franz-Josef Jobst: Nun haben wir wieder eine Lücke im kreisweiten Netz zum Schutz der Schleiereulen geschlossen. Und da in der Gemarkung Altengronau die  Feldflur noch recht abwechslungsreich ist, gibt es gute Jagdgebiete für die Eulen, welche sich hauptsächlich von Mäusen ernähren. Damit stehen die Chancen gut, dass die Spezialnistkästen bald besetzt werden. Um die dauerhafte Betreuung und regelmäßige Reinigung der Nisthilfen kümmern sich der Aktive des BUND Ralph Georgi mit seinem Kollegen vom NABU, Tobias Link.

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