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Sa, Apr
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Staatssekretär Degen besucht die "Alte Brücke" in Altengronau
Staatssekretär Degen besucht die Alte Brücke in Altengronau. Beim Ortstermin dabei: (v.l.n.r.) Gemeindevertreter Eugen Schüßler, Anwohner und SPD-Kandidierende Lara Lang und Julian Weisgerber-Lang, Staatssekretär Christoph Degen, SPD-Fraktionsvorsitzender Oliver Habekost und SPD-Ortsvereinsvorsitzende Johanna Altvater. Foto Credit: SPD Sinntal
Wie im Gasthausgespräch in Altengronau angekündigt, hat die SPD Sinntal erneut beim zuständigen Staatssekretär Christoph Degen (SPD) vorgesprochen, um sich über den Sachstand des Sanierungsprojektes „Alte Brücke“ zu informieren und mit Nachdruck auf deutlich mehr Fördergelder zu drängen.
Die Anwesenden des Ortstermins waren sich einig, dass die barocke Steinbrücke über die Sinn erhalten werden muss, da sie ortsbildprägend und als hessisches Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung sei.
Zu Beginn des Gesprächs formulierte der Fraktionsvorsitzende der Sinntaler SPD, Oliver Habekost, die Erwartungshaltung an seinen Parteifreund Christoph Degen. „Wir mussten es schon hinnehmen, dass die Brücke aus statischen Gründen auf 12 Tonnen abgelastet wurde. Für die Anwohner und die Unternehmer, die auf die Brücke angewiesen sind, ist das ein nicht hinnehmbarer Zustand. Wir wollen die Brücke erhalten, benötigen aber deutlich mehr Fördergeld des Landes als aktuell zugesagt. Bei Sanierungskosten von aktuell geschätzten 3 Mio. €, noch nicht einmal 10% Fördergeld zuzusagen, kann nicht sein. Die Gemeinde Sinntal kann nicht 90% der Summe schultern und das Land sich noch nicht einmal mit 10% beteiligen. Das überfordert die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommune. Wir brauchen noch 2026 eine Lösung die mindestens wieder 273 Jahre hält.“ so Habekost abschließend mit einem Augenzwinkern. Die ebenfalls anwesende SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Johanna Altvater, appellierte an Christoph Degen, dass die Zeit dränge. „Die Brücke ist eine unverzichtbare Verbindung im Ort für Familien, Kindergarten und Gewerbe. Je länger wir warten, desto größer werden Risiko und Kosten.“, so Altvater.
Staatssekretär Christoph Degen aus Neuberg wusste zu berichten, dass das Landesamt für Denkmalschutz, einschließlich der Landeskonservatorin im engen Austausch mit der Gemeinde Sinntal stehe. Auf Vorschlag des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen (LfDH) wurde ein in der Denkmalpflege erfahrenes Statikbüro aus Kassel beauftragt, die offenen Fragestellungen zu einer Brückensanierung fachlich zu klären. Diese Untersuchung zahle das LfDH. Zwischenzeitlich hatte bereits ein Ortstermin stattgefunden. Aktuell würden die Inhalte des einzureichenden Angebots konkretisiert, sodass kurzfristig die nächste Planungsphase beginnen könne.
Staatssekretär Degen bekräftigte, in engem Austausch mit der Landeskonservatorin zu stehen und versprach, sich um weitere Fördergelder zu bemühen. So plane er, sobald die Kosten der Baumaßnahme durch das Statikbüro abschließend neu kalkuliert wurden, mit seinem Kollegen aus dem hessischen Wirtschaftsministerium, Umut Sönmez (SPD), Kontakt aufzunehmen, um eine mögliche höhere Förderung als die bisher zugesagte zu erörtern.
Staatssekretär Degen besucht die Alte Brücke in Altengronau. Beim Ortstermin dabei: (v.l.n.r.) Gemeindevertreter Eugen Schüßler, Anwohner und SPD-Kandidierende Lara Lang und Julian Weisgerber-Lang, Staatssekretär Christoph Degen, SPD-Fraktionsvorsitzender Oliver Habekost und SPD-Ortsvereinsvorsitzende Johanna Altvater. Foto Credit: SPD Sinntal