Die SPD Sinntal geht mit großer Geschlossenheit und spürbarer Aufbruchstimmung in die Kommunalwahl 2026.
In der jüngsten Mitgliederversammlung in Breunings verabschiedeten die Genossinnen und Genossen einstimmig die Kandidatenliste für die Gemeindevertretung sowie die Ortsbeiräte. Damit startet die SPD mit klarem Profil in die Wahlkampfphase. Ortsvereinsvorsitzende Johanna Altvater begrüßte zahlreiche Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer aus allen Ortsteilen. Besonders erfreut zeigte sie sich über mehrere neue Kandidatinnen und Kandidaten, die sich erstmals kommunalpolitisch engagieren wollen. Die neue Liste spiegele eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und engagierten Neumitgliedern wider. In der beschlossenen Liste sei ein Drittel der Plätze mit Frauen besetzt. Altvater wies darauf hin, dass im aktuellen Gemeindeparlament lediglich zwei Frauen vertreten sind. „Es ist mir ein Anliegen, dass die Stimmen von Frauen in Sinntal stärker gehört werden, als es bisher der Fall ist.“, so Altvater.
Fraktionsvorsitzender Oliver Habekost stellte die politischen Schwerpunkte für den bevorstehenden Wahlkampf vor. Unter dem Leitmotiv „Sinntal lebenswerter machen“ will die SPD insbesondere die Kinder- und Seniorenbetreuung verbessern, den Wirtschaftsstandort stärken und neue Impulse für modernes Wohnen und Zusammenleben setzen. Auch die Aufwertung von Freizeitangeboten und die Sicherung einer verlässlichen Daseinsvorsorge sieht die SPD als zentrale Aufgaben. Glaubhafte Kommunalpolitik brauche den direkten Austausch mit den Menschen in den Dörfern. Deshalb werde die SPD auch weiterhin bewusst in allen Ortsteilen präsent sein.
Dass dieser Austausch funktioniert, zeigen die bereits begonnenen Gasthausgespräche, die bereits in mehreren Ortsteilen stattfanden. Altvater verwies zudem auf das nächste Gasthausgespräch, das am 10. Dezember in Neuengronau stattfinden wird. Eine Bürgerveranstaltung zur Kinderbetreuung mit Bürgermeister Thomas Henfling (parteilos) habe zahlreiche konstruktive Anregungen hervorgebracht, die die SPD in die Gemeindevertretung einbringen wird. Die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister bezeichnete Altvater als „vertrauensvoll und lösungsorientiert“.
Für den Wahlkampf hat sich der Ortsverein vorgenommen, die derzeitige Mandatsstärke zu sichern und nach Möglichkeit auszubauen. Die SPD möchte ihre Themen modern, sichtbar und verständlich kommunizieren und neue Beteiligungsformate schaffen, die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbinden. Besonders junge Menschen sollen frühzeitig an politische Verantwortung herangeführt werden. In einer Zeit wachsender Unsicherheiten sei es wichtiger denn je, so Altvater, „mit einer glaubwürdigen, offenen und bürgernahen Politik vor Ort Halt zu geben“.
Die Liste wird nach einstimmigem Votum von einer Tandemspitze aus Johanna Altvater und Oliver Habekost angeführt. Beide wollen Erfahrung und neue Impulse miteinander verbinden und Sinntal gemeinsam voranbringen. Am Ende der Versammlung überreichte Johanna Altvater zwei Neumitgliedern ihr Parteibuch – ein besonderer Moment, der die aktuelle Aufbruchstimmung im Ortsverein unterstrich. Sie freue sich sehr über die jüngsten Neueintritte, betonte Altvater, zumal es sich durchweg um Menschen handele, die Lust haben, sich aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindevertretung und Ortsbeiräte
Gemeindevertretung:
Johanna Altvater, Oliver Habekost, Qendresa Fink, Matthias Klement, Niklas Volkmer, Maximilian Roth, Marco Bayer, Lara Lang, Ernst Fleck, Carsten Herzog, Beate Schmitz, Julian Weisgerber-Lang, Jonas Gleim, Gerhard Klein, Lilli Schwarz, Alfred Appel, Lothar Hartmann, Eugen Schüßler, Werner Zirkel, Marita Jost-Lohmann, Hans-Kurt Hartmann, Ursula Hohmann, Heiko Röll, Rudolf Röll, Ernst Heinbuch, Carsten Ullrich
Ortsbeirat Jossa: Gerhard Klein, Andreas Ziegler, Florian Ziegler, Lars Schmitt