Förderbescheid zum Ausbau des Radweges zwischen Weichersbach und Oberzell

Von links: Elmar Sachs (Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises), Bürgermeister Thomas Henfling und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart, der den abschließenden Förderbescheid des Main-Kinzig-Kreises überbrachte.

Sinntal

Mehr als ein Jahr ist vergangen, seitdem der neue Rad- und Fußweg zwischen Weichersbach und Oberzell fertiggestellt worden ist.

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„Der Weg wird rege genutzt und wir freuen uns sehr, dass die Gemeinde Sinntal damit nun eine attraktive Anbindung an den Fernradweg R2 erhalten hat“, erklärte Bürgermeister Thomas Henfling (parteilos) im Gespräch mit Kreisbeigeordnetem Jannik Marquart (CDU) und Radverkehrsbeauftragten Elmar Sachs. „Der Main-Kinzig-Kreis hat das Projekt gerne unterstützt, denn wer das Auto stehen lassen will und kürzere Wege mit dem Rad zurücklegen möchte, braucht sichere und vernünftig ausgebaute Radwege – das gilt insbesondere für den ländlich geprägten Raum“, erklärte Jannik Marquart. Er überreichte Thomas Henfling einen abschließenden Förderbescheid über 177.673 Euro, der aus dem „Sofortprogramm Radverkehr“ des Main-Kinzig-Kreises stammt.

Die Gemeinde Sinntal verfügt nun über einen 3,3 Kilometer langen, gut ausgebauten Rad- und Fußweg, der Teil des 200 Kilometer langen hessischen Radfernwegs R2 ist. Dieser beginnt in der Nähe von Biedenkopf an der hessisch-nordrhein-westfälischen Landesgrenze und endet im Spessart an der Landesgrenze zu Bayern. Zwischen Oberzell und Weichersbach führt er durch idyllische Landschaft um den Stoppelsberg herum. „Die Fertigstellung dieses Teilstücks des Radfernwegs R2 ist ein wichtiger Meilenstein für den Ausbau des Radwegenetzes in Hessen und auch hier im Main-Kinzig-Kreis. Es ist schön zu sehen, dass der Weg so rege genutzt wird und damit seine eigentliche Bestimmung erfüllt“, sagte Jannik Marquart.

Die Gemeinde Sinntal bietet damit nun ein Highlight an, das den Radtourismus, aber auch den alltäglichen Radverkehr in der Region, spürbar belebt. Das wird dadurch möglich, dass der bisherige Radwegeverlauf entlang der Landstraße entschärft und in die Natur verlegt wurde.  „Das macht den Weg für die Radlerinnen und Radler sicherer und gleichzeitig attraktiver“, stellt Jannik Marquart fest. Die Gesamtkosten liegen bei 2,3 Millionen Euro. Das Land Hessen hat das Projekt zu 85 Prozent gefördert. Die verbleibenden 15 Prozent haben zu gleichen Teilen der Main-Kinzig-Kreis und die Gemeinde Sinntal übernommen – und damit eine Lücke im Radverkehrsnetz der Region geschlossen. 

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Von links: Elmar Sachs (Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises), Bürgermeister Thomas Henfling und Kreisbeigeordneter Jannik Marquart, der den abschließenden Förderbescheid des Main-Kinzig-Kreises überbrachte.


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