Nach Abschluss des Strafprozesses gegen einen katholischen Priester, der wegen des Besitzes kinder- und jugendpornographischen Materials sowie Nötigung und Beleidigung einer Jugendlichen bestraft worden ist (wir berichteten), bleibt dem 52-Jährigen jegliche Ausübung priesterlicher Tätigkeiten untersagt. Zudem muss er sich einem kirchenrechtlichen Verfahren stellen. Dies geht aus einer am Mittwoch (2.9.) verbreiteten Erklärung des Bistums Fulda hervor.

Zweieinhalb Jahre lang hatte der katholische Priester Martin K. von Steinau aus mit einem minderjährigen Mädchen in Brandenburg gechattet und sie zum Schluss zu einem Treffen aufgefordert, bei dem es zu sexuellem Kontakt kommen sollte. Da die junge Frau dies ablehnte, beleidigte und nötigte er sie, bei einer Durchsuchung des Pfarrhauses im Stadtteil Marborn wurden dann auch noch über 2.100 Fotos mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten gefunden.

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