VR Bank Fulda schließt Filiale in Steinau-Ulmbach

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„Die vergangenen Jahre haben uns gezeigt: Das Verhalten der Kundinnen und Kunden hat sich nachhaltig verändert. Durch die Digitalisierung wurden die betroffenen Filialen immer weniger besucht. Die Pandemie hat diesen Trend nochmals verstärkt.“ Mit diesen Worten begründet Thomas Sälzer, Vorstandssprecher der VR Bank Fulda, die Entscheidung, zum 1. Januar 2022 die Filialen in Ehrenberg-Wüstensachsen sowie in Steinau-Ulmbach zu schließen.

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Frank Mackenroth, der mit Thomas Sälzer und Torsten Hopf den Vorstand der VR Bank Fulda bildet, ergänzt: „Mit dieser Entscheidung von Aufsichtsrat und Vorstand sind keine Kündigungen von Mitarbeitenden verbunden. Wir bündeln unsere Kräfte.“ Die Filiale in Ehrenberg-Wüstensachsen werde mit den Standorten in Hilders und Gersfeld zusammengelegt. Der Standort Steinau-Ulmbach werde an Steinau an der Straße angeschlossen. Außerdem werde der persönliche Service – also der Schalterdienst – in Horas nach Fulda in die Bahnhofstraße 1 verlegt. In Horas würden die Kundenberatung mit dem bekannten Team wie auch die SB-Geräte vor Ort bleiben.

„Bank verändert sich immer“, sagt Torsten Hopf, „das war in den vergangenen Monaten noch stärker als je zuvor der Fall. Wir müssen der aktuellen Marktentwicklung und dem veränderten Kundenverhalten Rechnung tragen, um ein modernes Filialnetz zu sichern.“ Weitere Gründe für die Schließungen seien das Niedrigzinsumfeld sowie die europäische Bankenregulierung. „So wurden Kosten und Wettbewerbsdruck erhöht und die wirtschaftliche Situation der Banken maßgeblich belastet“, ergänzt Thomas Sälzer.

Das Filialnetz stehe regelmäßig auf dem Prüfstand. „Wir ziehen hier Parameter und Kennzahlen zu Rate, die für uns enorm wichtig sind. Es werden Wirtschaftlichkeit und Effizienz überprüft. Dabei konnten Wüstensachsen und Ulmbach die Kriterien nicht erfüllen. „Hinzu kommt, dass das komplette Leistungsspektrum in unmittelbarer Nachbarschaft in Hilders, Gersfeld und in Steinau mit den vertrauten Ansprechpartnern abgerufen werden kann“, erklärt Mackenroth.

Das Vorstandstrio macht deutlich, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Frank Mackenroth: „Als VR Bank sind wir in erster Linie unseren Mitgliedern und Kunden verpflichtet. Deshalb müssen wir der aktuellen Marktentwicklung Rechnung tragen, um ein modernes Geschäftsstellennetz zu sichern.“ Und Thomas Sälzer fügt hinzu: „Die Zahlen, Daten und Fakten sprechen eine eindeutige Sprache. Wir kommen um eine Konzentration unserer Filialen nicht herum.“ Wichtig sei dabei, dass durch diese Maßnahmen die Arbeitsplätze in der Region gesichert werden und kein Mitarbeitender entlassen werde, betont Torsten Hopf abschließend.

Bargeld erhalten die Kunden weiterhin kostenfrei an allen Geldautomaten im Filialnetz oder in vielen Einkaufsmärkten vor Ort. Für die älteren Kunden hält die VR Bank in den betroffenen Filialen frankierte Rückumschläge für Überweisungen bereit.



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