Uffeln: „Maß halten bei finanziellen Forderungen an die Stadt!“

Steinau

Aktuell beginnen in der Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der Straße die Planungen für den Haushalt 2018.

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Die Dienststellen der Verwaltung, wie auch Ortsbeiräte, Fraktionen, Stadtverordnete und die Mitglieder des Magistrats machen sich Gedanken über die „Bedarfe für das Haushaltsjahr 2018“.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist zwar positiv, dennoch gilt nach Ansicht des Steinauer Bürgermeisters Malte Jörg Uffeln der Grundsatz „Maß halten bei finanziellen Forderungen an die Stadt! Wir sind noch lange nicht über den Berg und ab 2019 wird es wieder schlechter!“

Zum „Maß halten“ gehöre aber auch, dass die Finanzierung von Aufwendungen nicht erfolgen darf mit der Begründung „ Finanzierung aus den Mehrerträgen der Gewerbesteuer, da die Gewerbesteuer eine höchst volatile Steuer ist. Wir dürfen keine Begehrlichkeiten aus der Gewerbesteuer  wecken. Es gibt nach wie vor nichts zu wünschen! Wir müssen weiter stringent konsolidieren!

Uffeln wörtlich: „ Natürlich freuen wir uns über hohe Gewerbesteuerzahlungen und sind dankbar dafür, sowohl unseren Gewerbetreibenden, wie auch den Belegschaften, die die Unternehmensgewinne erwirtschaften. Diese können aber flugs der Vergangenheit angehören, wenn wir Abrechnungsbescheide bekommen auf Grund eingereichter Steuererklärungen und Bilanzen und wir dann feststellen müssen, dass sich die Basis der Vorauszahlungsbescheide  nach Abrechnung nicht  verwirklicht hat. Weiterhin kluge Einsparvorschläge wären mir lieber als Bedarfsmeldungen, so Uffeln abschließend.


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