18. Steinauer Märchensonntag „Der Eisenhans“

Steinau
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Ein verwunschener Wald, ein wilder Mann, ein goldener Brunnen, ein ungewöhnlicher Gärtnerjunge, eine kluge Prinzessin, ein schwarzer Ritter – das grimmsche Märchen „Der Eisenhans“ verspricht Geheimnis, Romantik und Abenteuer.

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Es steht im Mittelpunkt des 18. Steinauer Märchensonntag am 4. August 2019. Und so wundert es wenig, dass eines der Highlights des großen, weit über die Region hinaus beliebten Familienfestes ein Mitmach-Ritterturnier für Kinder im Schlosshof ist. Angehende Ritter erproben sich, mit Lanze und Stoffpferd ausgerüstet, im Kampf gegen Drachen und lösen verzwickte Aufgaben. Gegeneinander antreten dürfen junge Kämpfer auch in der Kampfarena „Gladiator“ des Kunterbunten Kinderzeltes im Hirschgraben. Sich bewähren wie der Prinz im Märchen kann man ebenso beim Bogenschließen und beim Ponyreiten, kann Ritterausrüstungen am Stand des Schlosses erstehen oder Schwerter im Zelt der „Kreativwelt“ verzieren. Der Steinauer Märchenbrunnen verwandelt sich in den goldenen Brunnen des Eisenhans‘. Für das Angeln von goldenen Fischen aus dem Brunnen gibt es eine Belohnung.

Alle, die das Märchen vom Eisenhans genauer kennenlernen möchten, sollten sich unbedingt das Freilichtheater im Amtshof anschauen, ebenso die wundervolle Ballettinszenierung des Ballettsaals Schlüchtern in der Katharinenkirche. Erstmals wird am Märchensonntag ein Film gezeigt: das DEFA-Märchen „Der Eisenhans“ im Theatrium Steinau. Aus ganz anderem Blickwinkel lernt man das Märchen von dem wilden Mann und dem goldhaarigen Prinzen in Kurt Spielmanns Wandertheater „Knuzius, der edle Ritter“ kennen. Vom Eisenhans, Rittern und Helden erzählt im Hirschgraben auf unnachahmliche Weise John Rogers, Erster Preisträger des Niederzwehrener Erzählwettbewerbs. Im Schloss und im Literaturcafé „Alte Apotheke“ erzählen die Märchenerzählerinnen des Märchenkreises Bergwinkel.

Sie können auch einfach nur durch die Gassen streifen, sich treiben lassen, dem Geiger Jojo zuhören, dem Straßenmusikanten Sepp oder der Mittelaltermusik von Minnesoda. Nicht erschrecken, wenn Sie auf dem Weg wilden Männern, fantasievollen Waldgeistern, tanzenden Baumnymphen und gar dem Eisenhans selbst begegnen. Versäumen Sie dabei nicht, nach dem Jongleur Coolumbus Ausschau zu halten, der mit perfekter Körperbeherrschung, Witz und Können artistische Unterhaltung vom Feinsten bietet.

Machen Sie eine Pause und genießen Sie das Essensangebot der Steinauer Vereine und Gaststätten. Im SKV-Café im Rathaus ist zusätzlich eine kleine Ausstellung der Werke zum Thema „Der Eisenhans“ der Klasse F5b der Brüder-Grimm-Schule Steinau zu bewundern. Umrahmt wird das bunte Treiben in der Altstadt von mehr als dreißig Kunsthandwerkerständen. Passenderweise ist ein Eisenformer darunter, es gibt aber auch Näharbeiten zu bewundern, Korbflechter bei ihrer Arbeit und vieles mehr. Erstmalig führt ein Töpfer seine Arbeit an einer mittelalterlichen Töpferscheibe vor. Viele Kreativangebote zum Mitmachen runden das Angebot ab, unter anderem Bändchen flechten mit dem Atelier Irmingardia, basteln mit der Kreativwelt, zeichnen, malen und experimentieren bei den Workshops von Samuel Schwarzkopf.

Das Märchenfest beginnt traditionell um 10 Uhr mit dem märchenhaften Gottesdienst in der Katharinenkirche. Anschließend eröffnet Bürgermeister Uffeln gegen 11 Uhr das Fest offiziell auf der Bühne vor dem Rathaus. Gegen 18 Uhr endet der Märchensonntag mit der Bekanntgabe des Märchens für das Jahr 2020.

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