Jacob-da Rosa und Ullrich: Gemeinsam geht es besser

Steinau
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Steinaus Bürgermeisterkandidat Timo Jacob-da Rosa informierte sich beim Sinntaler Rathauschef Carsten Ullrich (beide SPD) über Möglichkeiten der Interkommunalen Zusammenarbeit.

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„Traditionell arbeiten die Kommunen in der Region und speziell im Bergwinkel schon immer gut zusammen. Das stärkt unsere Leistungsfähigkeit und spart Kosten und Personal. Zuletzt konnten wir in Steinau, Sinntal und Birstein 16.000 Euro einsparen, weil wir gemeinsam Feuerwehrfahrzeuge angeschafft haben. Ich bin froh darüber, dass Timo Jacob-da Rosa derartige Kooperationen noch weiter ausbauen will, denn ein Bekenntnis zur interkommunalen Zusammenarbeit hilft nicht nur Steinau, sondern der ganzen Region“, sagte Bürgermeister Carsten Ullrich im Sinntaler Rathaus. Ein weiteres Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit sei die gemeinsame Holzvermarktung von Bad Soden-Salmünster, Schlüchtern, Wächtersbach, Birstein, Brachttal, Sinntal und Steinau. Um diese zukunftsfähig zu machen, wurden sie kürzlich mit 100.000 Euro vom Land gefördert.

Auch für Timo Jacob-da Rosa liegen die Vorteile auf der Hand: „Steinau steht vor allem finanziell vor großen Herausforderungen. Aber wir müssen dringend wichtige Investitionen tätigen, um zukunftsfähig zu bleiben. Denn einen weiteren Investitionsstau kann sich Steinau eigentlich nicht leisten. Eine Zusammenarbeit mit benachbarten Kommunen macht dann vieles leichter, weil die Last auf mehrere Schultern verteilt wird“, sagte Jacob-da Rosa, der aktuell als Sachgebietsleiter beim Main-Kinzig-Kreis arbeitet. Sollte er Bürgermeister werden, möchte er den Nachbarbürgermeistern schnellstmöglich den Vorschlag machen, eine gemeinsame Stelle einzurichten, die für den gesamten Bergwinkel mehr Fördermittel von Kreis, Land, Bund und EU abruft.

Carsten Ullrich wünscht Timo Jacob-da Rosa viel Erfolg bei der Bürgermeisterwahl am 1. November. Als er selbst Bürgermeister von Sinntal wurde, war er mit 29 Jahren sogar noch jünger als der 31-jährige Jacob-da Rosa. Nach der Wahl im Jahr 2005 zog Carsten Ullrich in die Gemeinde und blieb dort weiterhin aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr. Auch Timo Jacob-da Rosa wird nach seiner Wahl nach Steinau ziehen und möchte sich dort aktiv bei der Feuerwehr engagieren.

„Wer weiß, wenn wir uns das nächste Mal treffen, reden wir vielleicht nicht nur über Kooperationen, sondern auch über weitere Gemeinsamkeiten“, sind sich Ullrich und Jacob-da Rosa einig. 

Foto: Haben viele Gemeinsamkeiten: Steinaus Bürgermeisterkandidat Timo Jacob-da Rosa und Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich. (Foto: Steffen Eckel)

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