Deshalb möchte er, gemeinsam mit den Kinder-, Jugend- und Ortsbeiräten sowie den Eltern, die Kindergarten- und Schulwege erneut auf den Prüfstand stellen. „Diese Wege müssen aus meiner Sicht fortwährend überprüft werden. Denn nur so können wir Gefahrenstellen rechtzeitig erkennen und beseitigen oder die Kinder auf das richtige Verhalten hinweisen“, sagte Jacob-da Rosa, der als Sachgebietsleiter in der Verkehrsbehörde des Main-Kinzig-Kreises arbeitet. Wenn sich die Eltern sicher sein könnten, dass ihr Kind ohne Gefahren den Schulweg bewältigt, ließen sie zudem eher das Auto zuhause stehen.

Timo Jacob-da Rosa könne sich auch vorstellen, das Konzept „Schulexpress“ in Steinau und den Stadtteilen umzusetzen. Der Schulexpress ist ein Angebot für Eltern und Kinder für einen sicheren Schulweg. Um die Schulen und Bushaltestellen herum werden gut sichtbare „Schulexpress-Haltestellen“ eingerichtet. Die Initiatorin des Konzepts wurde dafür im Jahr 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. „Das Motto des Schulexpress lautet: Stehen, sehen und gemeinsam gehen. Die Idee dabei ist, dass die Kinder in kleinen Gruppen den Schulweg zu Fuß zurücklegen. Damit unterstützen sie sich gegenseitig und zusätzlicher Autoverkehr durch Eltern kann vermieden werden. Wenn dieses Projekt auf Zustimmung bei den Kitas, Schulen und der Elternschaft in Steinau stößt, müssten wir klären, inwiefern die Stadt aktiv werden kann“, so Timo Jacob-da Rosa.

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