Nächste Sommersaison: Mehr Außenfläche für Gaststätten

Steinau
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Auch in Steinau gelten ab Montag (02.11.2020) neue Regeln, um die Infektionszahlen zu reduzieren.

SPD-Bürgermeisterkandidat Timo Jacob-da Rosa spricht der Stadt dabei eine entscheidende Rolle zu: „Man muss nicht einer Meinung sein, was Bund und die Länder an Maßnahmen ab Montag durchsetzen wollen. Ich bin auch nicht an jedem Punkt der gleichen Meinung. Das spielt für die Stadt aber keine Rolle. Ihre Aufgabe muss es in dieser Zeit sein, den Menschen Mut zu machen und dort aktive Hilfestellungen zu leisten, wo es möglich ist. Die Stadt sollte nun transparent und so öffentlich wie möglich erklären, was gerade erlaubt ist und was nicht. Zusätzlich sollte das Gespräch mit betroffenen Geschäften, Vereinen, Künstler und Gastronomie gesucht werden, um nur einige zu nennen“, erklärt Timo Jacob-da Rosa, dem bewusst ist, dass die Stadt Steinau betroffene Betriebe nicht alleine aus der Krise helfen kann. Dennoch gelte es nun, zu helfen wo es nur geht, etwa durch Hilfestellungen bei Behördengängen. Besonders betroffen seien beispielsweise auch Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoo-Studios, die eigentlich zuvor sehr gute Hygienekonzepte erarbeitet haben.

Mit Blick in die Zukunft könne sich Jacob-da Rosa zum Beispiel vorstellen, in der kommenden Sommersaison den Gastronomen mehr Außenfläche als üblich zu gestatten, eine Imagekampagne zu starten, die mehr Tourismus nach Steinau holt oder für die Geschäfte in Steinau und den Stadtteilen wirbt.

„Wir müssen aber auch besonders denen unsere Unterstützung anbieten, die womöglich einsam sind oder vor Sorge um die eigene Gesundheit teilweise bereits seit März in selbst gewählter Quarantäne leben. Den Menschen müssen wir zeigen, dass sie mit ihren Sorgen nicht alleine sind. Mir ist bewusst, dass die Verwaltung der Stadt Steinau mit seinen rund 80 Mitarbeitern teilweise am Rande der Belastungsgrenze arbeitet. Umso mehr muss uns aktuell klar sein, dass die Corona-Pandemie in dieser Zeit die größte Herausforderung ist, die Steinau zu bewältigen hat“, sagte Jacob-da Rosa. Auch vor diesem Hintergrund müsse für die Verwaltung geprüft werden, wo Heimarbeit aktuell vielleicht die bessere Alternative zur Arbeit im Rathaus darstellt. „Ich bin mir sicher, dass die Stadt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Einfallsreichtum in der Lage sind, viele effektive Hilfestellungen zu erarbeiten. Sie und die Abgeordneten im Stadtparlament möchte ich ermutigen, Vorschläge zu machen und Steinau in dieser schweren Zeit beizustehen“, so Timo Jacob-da Rosa.

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