Generationswechsel der SPD spiegelt sich auch im Wahlprogramm

Screenshot der Videokonferenz vom 4. Februar 2021.

Steinau
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„Für ein junges und modernes Steinau mit zukunftsfesten und fröhlichen Dörfern“ lautet der Titel des Wahlprogramms der SPD Steinau.

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Auf einer Videokonferenz wurde das Programm nun von den SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für das Stadtparlament beschlossen. Wie die beiden Spitzenkandidaten Sabrina Heiliger und Holger Frischkorn sowie Parteichef Markus Harzer und Fraktionsvorsitzender Werner Herd erklärten, werden in dem Programm vor allem Kinder, Jugendliche und Familien in den Vordergrund gestellt. „Die Lust etwas für Steinau zu bewegen hat bei der SPD eine lange Tradition. Seit 1918 setzen wir uns mit unserem Ortsverein für Steinau und die Stadtteile ein. Dabei waren wir immer wieder an zukunftsweisenden Projekten maßgeblich beteiligt. Wir gratulieren Christian Zimmermann zu seiner Wahl zum Bürgermeister. Dennoch hat mit seinen frischen Ideen unser Bürgermeisterkandidat Timo Jacob-da Rosa einen Generationswechsel bei der SPD eingeleitet. Das zeigt sich zum einen bei den vielen neuen Gesichtern, die auf der SPD-Liste für das Stadtparlament kandidieren und auch ganz deutlich an unserem Wahlprogramm. Die SPD ist seit 103 Jahren für Steinau da und wird es auch in Zukunft sein“, erklärt der SPD-Vorsitzende Markus Harzer.

Das nun wieder einmal ein Zeitpunkt gekommen sei, Steinau zukunftsfest zu machen, betont auch Spitzenkandidatin Sabrina Heiliger. „Wir stellen die Zukunft in den Vordergrund. Das beginnt bei den Kindern und Jugendlichen und beinhaltet selbstverständlich auch die Frage, wie wir in Zukunft miteinander umgehen wollen. Steinau hat einen sachlichen Dialog verdient und dieser ist nur möglich, wenn unsere Gespräche von gegenseitigem Respekt geprägt sind. Besonders die sozialen Medien stellen einen respektvollen Umgang in Steinau immer wieder auf die Probe. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und werden in den kommenden Wochen einen eigenen Verhaltenkodex für ein respektvolles und konstruktives Miteinander erarbeiten und veröffentlichen. Auch das gehört dazu, wenn wir Steinau zukunftsfest machen wollen,“ sagte die 35-jährige Informatikerin.

Dem stimmt auch Holger Frischkorn zu. Frei nach dem Geier Sturzflug-Hit „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“ gelte es nun für Steinau aktiv zu werden. „Diese positive Einstellung, dieser Wille, etwas aus eigener Kraft zu erreichen, wollen wir uns auch in Steinau zu eigen machen. Dabei gilt es auch, die Antworten auf einige Fragen zu finden: Wie bewegen wir uns fort? Wie sichern wir die Gesundheitsversorgung? Wie schaffen wir gute Arbeitsplätze vor Ort? Wie sorgen wir für Sicherheit? Wie schützen wir unsere Umwelt? Wie finanzieren wir unsere Zukunft? Aber es lohnt sich, Antworten auf diese Fragen zu finden und für unser Steinau in die Hände zu spucken. Wir sind bereit dafür“, so Holger Frischkorn.

In Zeiten eines Lockdowns sei ebenfalls deutlich geworden, wie wichtig Spaß, Kultur und Erholung seien. Auch diese Themen fänden sich im Wahlprogramm der Sozialdemokraten. „Sei es die Tropfsteinhöhle, die Unterstützung des Erlebnisparks, die Freibäder, die Vereine, das Brüder-Grimm-Haus oder kulturelle Feste: Die SPD oder SPD-Bürgermeister wirkten stets entscheidend daran mit, Kultur, Spaß und Erholung in Steinau zu etablieren. Wie wichtig Kunst und Kultur ist, wurde uns durch die Lockdowns noch einmal besonders schmerzhaft deutlich. Wenn wir eine gute Zukunft haben wollen, müssen wir auch Bewährtes schützen“, sagte der Fraktionsvorsitzende Werner Herd.

In den kommenden Tagen wird das Wahlprogramm auf der Homepage der SPD-Steinau (www.spd-steinau.de) veröffentlicht und auch zwei Postwurfsendungen an alle Haushalte sind geplant.

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