Heimische Obstbäume auf Firmengelände gepflanzt

Steinau
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Auf ihrem riesigen Unternehmensgelände setzt die Dreiturm GmbH in Steinau nun ihr Engagement für Artenvielfalt und eine insektenfreundliche Bepflanzung fort.

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Nachdem man vor zwei Jahren bereits auf ersten Flächen mit Staudenmischpflanzungen gestartet war, wurden nun zehn Obstbäume gepflanzt. Als Anspruch formuliert Dreiturm-Geschäftsführer Lars Börgel: „Bei der Auswahl der Arten wollten wir insbesondere alte regionale Sorten bewahren.“ Und so wurden vier Apfelbäume der Sorten Alkmene, Jakob Fischer, Topas und Weißer Klarapfel gepflanzt, eine schwarze Knorpelkirsche, zwei Birnen der Sorten Gellerts Butterbirne und Gräfin von Paris sowie die grüne Reneklode und eine Mirabelle der Sorte Nancy.

Alle Bäume wurden auf kurzem regionalen Wege beim Landschaftspflegeverband Main-Kinzig e.V. bestellt. Börgel ist begeistert: „Der Anfang ist gemacht, damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Sommerzeit im Schatten der Obstbäume Pause machen können. Wir freuen uns schon alle auf die Blütenpracht und auf den ersten Pausenapfel.“ Die Bäume seien ein Stück essbare Unternehmenskultur, alle Mitarbeitenden sollen sich am Obst bedienen dürfen. Sitzbänke, die zum Verweilen einladen, sollen im kommenden Jahr ergänzt werden.

Mitarbeiterin Kathrin Wies koordiniert die Umsetzung des Programms „Unternehmen blühen auf“ innerhalb von Dreiturm. Gemeinsam mit Beschäftigten des Unternehmens Grün & Grün des Behinderten-Werkes Main-Kinzig war sie an der Anpflanzung beteiligt und hatte sich auf die neuerliche Aktion schon lange gefreut. Von Kindesbeinen an ist sie in der Landwirtschaft verwurzelt und hat den Bezug zu heimischen Arten. Zum Pflanzkonzept erläutert Planer Ralf Geyer: „Wir haben das ausgewählt, was gut in die Region passt, weil es schlichtweg schon seit Jahrzehnten in der Region wächst. Heimische Arten helfen heimischen Insekten eben am besten.“

Zusätzlich zum heimischen Obst machen 80 Wildsträucher und verschiedene Wildrosen am Zaun der Firmenwiese den Insekten künftig Appetit: Hier kamen Sorten wie die rote Heckenkirsche, die Hundsrose oder der Wollige Schneeball zum Einsatz. Auf der Wiese wurde im vergangenen Herbst vor den Zaun ein Schmetterlings- und Wildbienensaum eingesät. Die Wiese selbst wurde streifenweise aufgefräst und mit gebietsheimischem Wildblumensaatgut angereichert. Somit steht für Insekten und Vögel zukünftig ein strukturreicher Lebensraum aus Wildblumenwiese, Saum, heimischen Sträuchern, Wildrosen und Obstbäumen zur Verfügung. Ein Feldhase lebt bereits seit längerem auf der Wiese und wird sich ebenfalls über die positiven Veränderungen freuen. Alle Beteiligten sind sich sicher: in ihrer Blütenphase wie auch ganzjährig werden die heimischen Pflanzen ein Highlight für Bienen, für Insekten und für das Auge sein.

Foto: Dreiturm-Geschäftsführer Lars Börgel und Mitarbeiterin Kathrin Wies (3. u. 4. v.l.) neben Planer Ralf Geyer (2.v.r.) und Mitarbeitern der Grün & Grün GmbH.



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