Tempokontrollen in Steinau: 21 Fahrzeuge zu schnell

Steinau

Beamtinnen und Beamte der Verkehrsinspektion haben am Freitagnachmittag auf der Landesstraße 3196 zwischen Steinau und Marjoß Geschwindigkeitssünder ins Visier genommen und auch einige von ihnen kurzzeitig aus dem Verkehr gezogen. In der Zeit von 16 bis 19 Uhr war ein Blitzgerät in einem Tempo-70-Abschnitt aufgestellt und löste bei all diejenigen aus, die mehr auch dem Tacho hatten. Im Fokus der Ordnungshüter standen vor allem Motorräder, da die Strecke unter Bikern beliebt ist und mitunter zum flotten Fahren genutzt wird.

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Die Führer von Fahrzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit wurden nach Passieren des Messgeräts auf einem naheliegenden Parkplatz gewunken und kontrolliert.

Im Einsatz hatten die Beamten auch ihr Videostreife-Krad - ein Polizeimotorrad, ausgestattet mit einer Kamera sowie einem Bildschirm mit Aufzeichnungsfunktion, mit dem besonders verkehrswidriges Verhalten verdeckt sowie gerichtsverwertbar dokumentiert werden kann. Es stellt damit eine Ergänzung neben den bereits seit Jahren eingesetzten Provida-Fahrzeugen dar und hat durch seine Agilität einen besonderen Einsatzwert. Bereits im jüngsten Verkehrsbericht (wir berichteten am 25.06.2024) wurde das Bike für gezielte Kontrolle angekündigt, um damit insbesondere auf den vielbefahrenen Motorradstrecken die Einhaltung der Tempolimits zu überprüfen und somit Geschwindigkeitsunfälle zu reduzieren. Denn nichtangepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere Unfalle. Im Jahr 2023 stiegen die Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen gegenüber dem Vorjahr von 426 auf 441 (+15). Hierbei verloren vier Zweiradfahrer ihr Leben, 73 wurden schwer und 262 leicht verletzt.

Die Bilanz am Ende der dreistündigen Kontrollen: 265 durchgefahrene Fahrzeuge, 21 Geschwindigkeitsverstöße, 28 kontrollierte Personen, höchste festgestellte Geschwindigkeit: 106 Stundenkilometer bei einem Kraftrad. 13 Fahrerinnen und Fahrer lagen abzüglich Toleranz im Verwarnungsgeldbereich, die restlichen acht müssen nun neben einer Geldbuße zusätzlich noch mit Punkten in Flensburg rechnen. Außerdem wurde gegen einen 29-jährigen Fahrzeugführer ein Strafverfahren wegen des Verdachts des missbräuchlichen Verwendens von Kennzeichen eingeleitet. Auch drei Aufforderungen über die Behebung von technischen Mängeln stellten die Uniformierten aus.


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