Wo die Kerzen flackern, der Apfelwein großzügig fließt und plötzlich jemand hinterm Vorhang hervorspringt, da ist sie nicht weit: die Räuberbande aus dem Spessart!
Nun kommt „Das Wirtshaus im Spessart“ endlich wieder am Freitag, den 31. Oktober 2025 ins Theatrium Steinau (Am Kumpen 2-4). Erst im Juni feierte das Stück in Steinau erfolgreich seine große Premiere auf der Sommerbühne. Nun ist es zurück im Theatrium und bringt dabei nicht nur Puppen, Musik und Pulver mit, sondern auch eine große Portion Heimatliebe. Die Figurentheaterproduktion des Theatriums Steinau ist eine Liebeserklärung an eine Region und ihre Menschen. Berühmt wurde die Geschichte durch den Filmklassiker mit Liselotte Pulver aus dem Jahr 1958. Die schlagfertige Comtesse Franziska eroberte damals die Herzen des Publikums und prägte das Image des Spessarts bis heute.
In der neuen Inszenierung nach Wilhelm Hauffs berühmter Novelle landet die junge Comtesse Franziska auf ihrer Reise durch den Spessart ausgerechnet in einem Wirtshaus, das von einer Räuberbande belagert wird. Doch sie weiß sich mit Mut, Verstand und einer gehörigen Portion Humor zu wehren. Zwischen Wirtsstube, Waldversteck und adligem Spiegelsaal entspinnt sich eine Geschichte voller Verwechslungen, listiger Täuschungen und überraschender Wendungen. Und ganz nebenbei geraten auch noch gesellschaftliche Rollenbilder ins Wanken, wenn etwa ein Kammerdiener zur Comtesse wird und die Räuber mehr fürs Herz übrig haben, als man ihnen zutrauen würde.
Das Wirtshaus im Spessart ist eine musikalische Räuberpistole voller Abenteuer, Musik, Puppen und einem Hauch von Pulver mit Detlef Heinichen, Marcel Wagner und Sören Leyers. „Das Wirtshaus im Spessart“ wird am Freitag, 31. Oktober 2025 gespielt. Der Eintritt kostet 30 Euro (ermäßigt 26 Euro). Beginn ist 20 Uhr. Mehr Informationen und Ticketreservierung unter www.theatrium-steinau.de, unter der Hotline 0 69 – 90 28 39 86 oder bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.
Das Ensemble des Theatriums mit seinem erfolgreichen Stück "Das Wirtshaus im Spessart". Foto: Steffen Eckel