Photovoltaik-Park bei Aufenau: „Es besteht Nachbesserungsbedarf“

Nach intensiven Diskussionen und zwei Bauausschusssitzungen ist der zukünftig leistungsstärkste PV-Park des Main-Kinzig-Kreises an der Autobahn bei Aufenau auf den Weg gebracht. Die zuvor größtenteils zusammenhängende Fläche (Bild oben) wurde nun in drei Teilflächen aufgeteilt (Bild unten). (Foto: Freie Wächter)

Aufenau
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Die Stadtverordnetenversammlung stimmte in ihrer jüngsten Sitzung mehrheitlich für eine Änderung des Flächennutzungsplans, die den Weg für einen Photovoltaik-Park in Aufenau freimachen soll.

Die Freien Wächter blicken differenziert auf die Entscheidung und sehen Nachbesserungsbedarf.

„Wir brauchen mehr Bewegung bei Photovoltaik auf den Dächern Wächtersbachs, um den Flächenverbrauch und die Einschränkung landwirtschaftlicher Flächen nicht zusätzlich zu befeuern.“, bilanziert der Fraktionsvorsitzende der Freien Wächter, Frank Hilliger. Gemeinsam mit CDU, Grünen und der Linken hatte seine Fraktion auf eine tiefere Befassung mit dem Großprojekt eines privaten Investors gedrungen. Nachdem in der vorbereitenden Ausschusssitzung sowie eine Woche später in der Stadtverordnetenversammlung insbesondere die SPD auf eine schnelle Beschlussfassung zu Gunsten des Großvorhabens drang, entschieden sich Wächter, CDU, Grüne und Linke auf eine intensivere Besprechung des Themas mit Ortstermin und Expertenrunde.

„Dieser Termin brachte viele wichtige und neue Erkenntnisse.“, sagt der aus Aufenau stammende Stadtverordnetenvorsteher Jan Volkmann. Zum einen sei die zweitgrößte Teilfläche aus der Planung gefallen, sodass rund fünf Hektar des ehemals auf knapp 17 Hektar geplanten PV-Parks weiterhin für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Zum anderen sicherte der Privatinvestor vor Ort zu, dass er die Ränder der drei Solarfelder so begrünen könne, dass der Park vom Dorf aus kaum mehr eingesehen werden könne, da die Solarmodule gen Süden ausgerichtet sein werden und eine Verschattung in den niedriger liegenden nördlichen Bereichen der Teilflächen ausgeschlossen werden könne.

Die Umsetzung der im Bauausschuss besprochenen Verbesserungen soll in einem Vertrag zwischen dem Investor und der Stadt Wächtersbach festgeschrieben werden. An dieser Stelle sehen die Freien Wächter wichtigen Handlungsbedarf: „Die vertragliche Vereinbarung der gemachten Zusagen und Forderungen liegt derzeit allein in Händen des Magistrats. In der Vergangenheit machten wir die Erfahrung, dass hierbei wichtige und vorab zugesicherte Vereinbarungen vergessen wurden. Dies darf diesmal nicht passieren.“, betont Fraktionsvorsitzender Hilliger die Bedeutung gründlicher Arbeit. Deshalb stellen die Freien Wächter für die kommende Stadtverordnetenversammlung den Antrag, dass der Vertrag vor Unterzeichnung dem Bau- und Planungsausschuss zur Genehmigung vorgelegt werden muss. Dazu Hilliger: „Die rege Bürgerbeteiligung bei dieser Entscheidung soll nicht umsonst gewesen sein. Deswegen wollen wir sicherstellen, dass diese letztlich auch Eingang ins Vertragswerk findet und wir als Stadtparlament unsere Kontrollfunktion wahrnehmen.“

bildparkaufenauphoto az

Nach intensiven Diskussionen und zwei Bauausschusssitzungen ist der zukünftig leistungsstärkste PV-Park des Main-Kinzig-Kreises an der Autobahn bei Aufenau auf den Weg gebracht. Die zuvor größtenteils zusammenhängende Fläche (Bild oben) wurde nun in drei Teilflächen aufgeteilt (Bild unten). (Foto: Freie Wächter)


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