Tauber: „Dieseldebatte ist Ausdruck von Irrsinn“

Wächtersbach
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Vom Diesel über die Rente, die Bundeswehr bis hin zur Zukunft der CDU - mehr als 50 Mitglieder der CDU diskutierten am vergangenen Mittwoch in Wächtersbach mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber aktuelle bundespolitischen Themen.

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Insbesondere die „Dieseldebatte“ erregte dabei die Gemüter der anwesenden Christdemokraten. Es sei schlichtweg nicht nachzuvollziehen, wie mit geradezu masochistischer Freude einzelne Verbände und Parteien die deutsche Automobilwirtschaft kaputtreden und damit einen Kernbestandteil der industriellen Stärke Deutschlands, an welchem Hunderttausende von Arbeitsplätze hängen, beschädigen. Allem voran werde mit dem nicht ordnungsgemäßen Aufstellen von Messstellen ideologiebetriebene Politik auf dem Rücken von Dieselfahrern betrieben. Tauber begrüßte daher ausdrücklich die Initiative von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), nun die Standorte von Messstellen zu überprüfen und auch die Höhe der europäischen Grenzwerte als solche auf den Prüfstand zu stellen. Für Tauber steht fest, dass der Diesel eine Zukunft haben muss und wird. „Zur Wahrheit gehört, dass Dieselmotoren im Vergleich zu einem Benziner einen geringeren Kraftstoffverbrauch und einen signifikant geringeren CO2-Ausstoß vorweisen. Das Erreichen der europäischen Klimaschutzziele gelingt nur mit dem Diesel und nicht mit einem Kreuzzug gegen den Diesel.“

Ebenso großen Diskussionsbedarf rief die Frage nach der Einführung einer Grundrente hervor. „Die Idee ist grundsätzlich richtig und verdient Unterstützung. Dennoch muss weiterhin gelten: Leistung muss sich lohnen! Es dürfen keine neuen Ungerechtigkeiten geschaffen werden, indem nach dem Gießkannenprinzip verfahren wird. Alle Einkünfte müssen betrachtet werden, um die Bedürftigkeit zu prüfen. Dann steht einer Grundrente auch nichts im Wege“, so Tauber.

Großen Beifall aus den Reihen der anwesenden CDU-Mitglieder gab es für das bereits eingeführte Baukindergeld. Bis Ende Januar sind 64.000 Anträge beim zuständigen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eingegangen. „1,3 Milliarden Euro werden den 64.000 jungen Familien zur Verfügung gestellt, um Wohneigentum zu bilden“, zeigte sich der hiesige Bundestagsabgeordnete erfreut.

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