Der Bau von Windrädern wird heftig diskutiert, auch in den Nachbargemeinden. Dort sind die Planungen noch lange nicht so weit fortgeschritten wie in der Messestadt.
„Die Verhandlungen, die federführend Erster Stadtrat Andreas Weiher mit dem Investor, der Firma ABO-Wind, geführt hat, sind erfolgreich abgeschlossen. Die erforderlichen Gutachten zu Natur, Landschaft und Tierwelt sind erstellt und lassen diese Windräder zu“, erläuterte Rathauschef Rainer Krätschmer. Dabei sei es zu einzelnen Verschiebungen der Standort für die Windräder gekommen, da beispielsweise in Wittgenborn ein Vorkommen des Rotmilans eine Verschiebung notwendig machte.
Wenn die Planungen vom Regierungspräsidenten geprüft und genehmigt sind, erwartet die Stadt durch die Pachteinnahmen erhebliche Entlastungen für die Bürger. „Ich bin deshalb dem Ersten Stadtrat für sein Verhandlungsgeschick dankbar. Diese Einnahmen sind ein wesentlicher Beitrag zur Haushaltskonsolidierung und helfen uns, die Auflagen der Finanzaufsicht leichter zu erfüllen – und sie ermöglichen es, die Bürgerinnen und Bürger um diese Summen entsprechend geringer zu belasten“, stellte Rainer Krätschmer fest.
Parallel dazu laufen die Planungen zum Flächennutzungsplan, der im Frühjahr ebenfalls abgeschlossen sein soll. Damit soll der Bau von Windrädern grundsätzlich strukturiert und Wildwuchs verhindert werden. „Mit der Zustimmung zur Aufstellung von Windrädern an den Vier Fichten und die sich daraus ebenfalls ergebenden Pachteinnahmen mit einigen Zehntausend Euro jährlich haben wir unseren Beitrag zur beschlossenen Energiewende geleistet und denken, Wildwuchs verhindern zu können und auch diese Maßnahmen dann insgesamt für die gesamte Stadt sozial verträglich und im Einklang mit Mensch und Natur realisieren zu können“, stellten Erster Stadtrat Andreas Weiher und Bürgermeister Rainer Krätschmer übereinstimmend fest. Die Verantwortlichen der Stadt freuten sich, dass die überwältigende Mehrheit des Stadtparlamentes mit fast allen Fraktionen der Vorlage des Magistrats zugestimmt hat und die Anträge zur Genehmigung jetzt Zug um Zug auf den Weg gebracht werden können.
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