Ordnungsamtsleiter Reinhold Beringer geht in den Ruhestand

Wächtersbach
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„Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“, ein gern zitierter Satz des Ordnungsamtsleiters Reinhold Beringer, der nun auch für ihn selbst zur Anwendung kommen konnte.

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Mit vielen guten Wünschen für seinen Ruhestand wurde Reinhold Beringer, 47 Jahre in der Stadtverwaltung Wächtersbach beschäftigt, vor wenigen Tagen verabschiedet. Die Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Fachämtern waren zur Feierstunde gekommen; es wurden Worte, Geschenke und zahlreiche Erinnerungen ausgetauscht.

Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) führte die Reihe der Redner an. Er lobte den scheidenden Ordnungsamtsleiter Reinhold Beringer als besonnen, menschlich und an den Sachthemen orientiert. Auf seine 20jährige Amtsleiterposition eingehend, richtete er den Blick beispielhaft auf den Dienstbereich Tiere – von der Vogelgrippe über den Rinderwahnsinn, die als gefährlich eingestuften Hunderassen bis hin zum aktuellen Suchaufruf, dass im Stadtgebiet eine unbekannte Schlange gesichtet worden war. Weiher sowie weitere Redner gingen auf die zahlreichen Hobbys des Amtsleiters ein, die ja nun einen größeren Raum im Alltag einnehmen werden können; dazu gehört sein Wald und das Holz schlagen, die Schafzucht sowie die Liebe zu den Oldtimern.

Personalamtsleiter Martin Horst sprach von den gemeinsamen Arbeitsbereichen in der Durchführung von Wahlen und deren umfangreche Datenaufbereitung und führte in einem Rückblick in die Zeit, in der die Pässe allesamt noch mit perfekter Schreibschrift und mit Füllfederhalter ausgefüllt werden mussten; für ihn als damaligen Lehrling nicht immer eine einfache Sache, führte er mit Schmunzeln aus. Bärbel Neiter, Personalratsvorsitzende, bescheinigte dem scheidenden Ordnungsamtsleiter Ruhe und Besonnenheit, auch in „besonderen amtlichen Angelegenheiten“.

Norbert Eckert sprach für die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes, dabei zitierte er den gern genutzten Satz Reinhold Beringers und bestätigte ihm „buchstäblich“ die Bewältigung jeder Menge Baustellen in seinem Arbeitsleben. In Erinnerung – und heute nicht mehr geläufig – rief er Dienstaufgaben wie die jährliche Viehzählung und die DM-Auszahlung an die DDR-Besucher. Am Ende der Rednerliste ergriff Reinhold Beringer selbst das Wort und brachte einige Anekdoten aus seinem langen Berufsleben. Eigentlich wollte er „etwas ganz anderes werden“, habe aber auf seinen Vater gehört, der ihm eine Verwaltungslaufbahn empfohlen hatte. Sein ganzes Arbeitsleben verbrachte er im Rathaus, wobei er verschiedene Fachämter durchlief und u.a. auch zeitweise „Cheffahrer“ vom damaligen Bürgermeister Heinrich Heldmann war. Dieser hatte Reinhold Beringer, als er gerade 18 und in den Besitz seines Führerscheins gekommen war, dazu bestimmt. Und so fuhr er, noch unerfahren und ohne große Ortskenntnisse und natürlich ohne die moderne Technik wie Navi und Servolenkung mit Bürgermeister Heldmann in dessen altem Ford Granada zu den Amtsterminen, wie beispielsweise in die Frankfurter Innenstadt; und war heilfroh, unbeschadet wieder in Wächtersbach angekommen zu sein. An seine Mitarbeiter richtete Reinhold Beringer seine Schlussworte: „Ich habe all die Jahre gute Kommunikation erlebt, ich kann mich nur für die Mitarbeit bedanken, wir waren ein gutes Team, wir haben gute Arbeit geleistet.“

Foto: Bürgermeister Andreas Weiher, Martina und Reinhold Beringer sowie Bürgermeister Andreas Weiher, das Ordnungsamts-Team und die weiteren Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung Wächtersbach.

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