SPD trifft ehemaligen Oberbürgermeister Hans Eichel

Wächtersbach
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Kurz nach sieben Uhr in der Frühe startete Friedel Hammer den Motor seines Busses mit 35 gut gelaunten Teilnehmern der SPD Wächtersbach, darunter auch Bürgermeister Andreas Weiher mit seiner Frau Astrid, zur Fahrt ins nordhessische Kassel.

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Das Wetter versprach einen wolkenlosen Tag und die Vorfreude war groß. Nach einer kurzen Rast an der Autobahn mit einem „hammermäßig“ improvisierten Frühstück mit Kaffee, Worscht und Weck traf die Gruppe in Kassel ein. Hier wurde die Reisegruppe von Hans Eichel freundlich empfangen. Der ehemalige Oberbürgermeister hatte extra für den Wächtersbacher Ortsverein eine zweistündige Rundfahrt durch das Stadtgebiet geplant und erzählte sehr ausführlich über die Zeugnisse der wechselvollen Stadtgeschichte. Den Schwerpunkt setzte Hans Eichel auf das Thema Stadtentwicklung. Alle Teilnehmer hörten gespannt zu, weil man spürte, dass Hans Eichel seine Stadt kennt und deshalb so kundig erzählen konnte. Auch konnte man im Bus immer wieder hören, wie angenehm überrascht man doch war von den Parkanlagen und den neu entwickelten Wohngebieten der Universitätsstadt. An zwei Haltepunkten während der Rundfahrt, am Museum für das Werk der Brüder Grimm mit seinem begehbaren Dach und am Herkules, konnte man die Aussicht über Kassel genießen.

Zurück im Stadtzentrum, verabschiedete sich Hans Eichel und entließ die begeisterten Teilnehmer in die Fußgängerzone zum Bummeln. Der Nachmittag stand im Zeichen der Entspannung, da es nun doch sehr heiß geworden war. Einige Mitglieder des Ortsvereins nutzten die Gelegenheit, im kühleren Schloss Orangerie die berühmte physikalisch-naturwissenschaftliche Sammlung zu besichtigen, während andere auf der Schlossterrasse bei Live-Musik die angenehme Atmosphäre genossen.

Am späten Nachmittag stand der Caldener „Wurstehimmel“ der Landfleischerei Koch auf dem Programm. Hier wird die berühmte „Ahle Wurscht“ – eine regionale Spezialität – herge-stellt, die mittlerweile Liebhaber in aller Welt hat. Die Chefin des Familienunter-nehmens, die junge Fleischermeisterin Katharina Koch, führte selbst durch die Reifekammern und erklärte den Herstellungsprozess dieser Spezialität. Sie berichtete auch von den wachsenden Schwierigkeiten bei der traditionellen Herstellung und dem zunehmenden Aufwand bei der modernen Bürokratie. Tatsächlich ist die Ahle Wurscht vom Aussterben bedroht, da die zunehmenden Auflagen aus Brüssel die Produktion nach dem traditionellen Verfahren gefährden. Die Reifung der regionalen Spezialität erfolgt nur unter natürlichen Bedingungen und atmenden Baumaterialien in den Reifekammern. Man hoffe daher immer auf Für-sprache in Brüssel, damit die Besonderheiten der Herstellung weiterhin ermöglicht würden.

Nach dem gemeinsamen Abendessen im Landgasthof der Familie Koch trat man die Heimreise an. Alle waren sich einig, dass es ein sehr schöner Tag war und man viel Neues erfahren hatte. Diesen harmonischen Tag, mit einer angenehmen Mischung aus Information und Erholung und besonders die Stunden mit Hans Eichel, wird man nicht vergessen. Die Gruppe bedankte sich herzlich bei der „Reiseleitung“ Daniela Happel und dem Busfahrer Friedel Hammer.

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