Wächtersb[e]cher als Mehrwegsystem für Wächtersbach?

Wächtersbach
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Mit großer Begeisterung hat die SPD Wächtersbach die Ausweitung des Projekts „MainKinzigKrug“ auf alle Kommunen des Main-Kinzig-Kreises reagiert.

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Die Wächtersbacher Sozialdemokraten wollen das von der Ersten Beigeordneten Susanne Simmler unterstützte Pilotprojekt, welches ein Mehrwegsystem für To-Go-Getränkebecher im Main-Kinzig-Kreis schaffen soll, auch in Wächtersbach umsetzen. Ein entsprechender Antrag für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ist bereits dem Büro des Stadtverordnetenvorstehers zugeschickt worden, so der Fraktionsvorsitzende der SPD, Harald Krügel.

Das vom Amt für Umwelt, Naturschutz und den ländlichen Raum des Main-Kinzig-Kreises entwickelte System basiert auf Pfandmarken, für die einmalig ein Preis von drei Euro anfällt. Diese Marken können dann in einem der teilnehmenden Betriebe gegen einen Becher eingetauscht und nach dem Verzehr wieder abgegeben werden. So könnte man beispielweise in einer Wächtersbacher Bäckerei einen mit Kaffee oder Tee gefüllten To-Go-Becher erwerben, diesen tagsüber trinken und abends auf dem Nachhauseweg in einem Café wieder gegen eine Pfandmarke eintauschen.

Die Becher werden ohne Plastik und Bambus zu 100 Prozent aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen produziert. Die teilnehmenden Cafés, Bäckereien, Tankstellen und weitere Betriebe werden mit Pfandmarken, Bechern und Werbematerial ausgestattet. Für die Betriebe entstehen dafür keine Kosten. Mit den teilnehmenden Betrieben wird ein Vertrag geschlossen, in dem sie sich verpflichten, an dem System teilzunehmen und die Kunden für die Teilnahme zu gewinnen. Durch die Einbeziehung des Behindertenwerks Main-Kinzig, welches die Bereitstellung und Gravur der Becher, sowie Logistik und den Spülservice übernimmt, hat das Projekt gleichzeitig eine starke soziale Komponente.

Die Wächtersbacher SPD begrüßt das Konzept, mit dem simpel und alltagstauglich Verpackungsmüll eingespart werden könne. „Wir haben diesen Prozess von Beginn an mit großem Interesse beobachtet, insbesondere das große Engagement unserer Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler hat uns sehr gefreut. Das ist zwar eine vergleichsweise kleine, aber sehr sinnvolle und symbolträchtige Maßnahme für Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Main-Kinzig-Kreis“, so Ursula Werner, die für die SPD im Umweltausschuss sitzt.

Das Pilotprojekt soll im Mai starten. „Deshalb wollen wir den Magistrat jetzt damit beauftragen, schnellstmöglich das System des Kreises aufzugreifen und geeignete Verbreitungsmöglichkeiten in Wächtersbach auszuloten“, ergänzt der Stadtverordnete Jan Frederik Beyer.

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