SPD fordert Filtergeräte für Kindertagesstätten

Wächtersbach
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Mit tiefer Sorge nimmt die SPD-Fraktion Wächtersbach zur Kenntnis, dass die Zahl der Covid-19-Erkrankungen in den vergangenen Tagen im Main-Kinzig-Kreis, aber auch in Wächtersbach, erheblich angestiegen ist.

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Auch wenn die Infektionen wohl vornehmlich im privaten Umfeld erfolgten, sehen es die SPD-Mandatsträger*innen als notwendig an, über weitere Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus nachzudenken und entsprechende Entscheidungen zu veranlassen. Insbesondere in der Kinderbetreuung sehen die Sozialdemokraten eine der wichtigsten öffentlichen Aufgaben. Deshalb müsse jetzt schnellstmöglich alles dafür getan werden, dass eine erneute Schließung der Kitas vermieden werden kann. Eine Möglichkeit ist es, Luftfiltergeräte für die städtischen Kindertagesstätten zu beschaffen. Durch diese Geräte können bis zu 90% der Aerosole in der Luft herausgefiltert werden. Eine Verbreitung der der SARS-Covid-Viren findet gerade durch Aerosole in der Atemluft statt, Tests der Luftfiltergeräte haben die Wirksamkeit mittlerweile bestätigt.

„Dies wäre ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in den Kindertagesstätten für die Kinder und auch für die Mitarbeiter*innen weiter zu erhöhen. Aus unserer Sicht ist durch die Anschaffung der Geräte eine weitere Reduzierung der Gefahr einer Ansteckung möglich.“, so Jan Frederik Beyer. „Da der Höhepunkt der Neuinfektionen wahrscheinlich noch nicht erreicht ist und der Aufenthalt der Kinder im Freien in der kalten Jahreszeit nicht mehr so häufig wie bisher stattfinden wird, besteht nach Ansicht der SPD-Fraktion dringender Handlungsbedarf. Aufgrund der Eilbedürftigkeit wurde der Stadtverordnetenvorsteher gebeten, eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung einzuberufen, um den Magistrat mit der Anschaffung der notwendigen Geräte zu beauftragen und auch die finanziellen Mittel freizugeben.“, so der Fraktionsvorsitzende Harald Krügel „der 03. Dezember als nächster Termin für eine Stadtverordnetensitzung ist zu spät für diese dringende Angelegenheit.“ „Sollten, aufgrund der Infektionszahlen Bedenken bestehen zu einer Stadtverordneten-sitzung einzuladen, so kann eine Entscheidung über die Anschaffung der Luftfiltergeräte gemäß § 51a der hessischen Gemeindeordnung auch als dringende Angelegenheit in einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses getroffen werden.

Der Stadtverordnetenvorsteher wurde gebeten auch diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen“ so der HFA-Vorsitzende Gerhard Kuschnik abschließend.

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