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Nun ist sie durch eine Dauerausstellung im Schloss verewigt. Die ehemalige „Waechtersbacher Keramik“ ist eng mit dem Fürstenhaus zu Ysenburg und Büdingen und der Stadt Wächtersbach verbunden. Fürst Ferdinand Maximilian I. war ab 1856 alleiniger Inhaber der Steingutfabrik bis zu seinem Tode im Jahre 1903. In diesem Zeitraum wurde das Fabrikgelände wesentlich erweitert und hatte hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend aus Wächtersbach und der näheren Umgebung. Die Fabrik wurde zu einem der wichtigsten Steinguthersteller Deutschlands und entwickelte zahlreiche technische Innovationen. Aus diesem Zeitraum stammen die im Schloss Wächtersbach ausgestellten Keramiken.

„Ich danke dem Heimat- und Geschichtsverein, vertreten durch Heike Horn und Thomas Janik, für die großzügige Leihgabe dieser wunderschönen historischen Exponate, wodurch diese Ausstellung erst ermöglicht werden konnte. Besonderer Dank gilt auch dem Kunsthistoriker Pascal Heß für seinen Beitrag zur geschichtlichen Darstellung der Waechtersbacher Keramik. Sehenswert sind auch die zahlreichen Keramikuhren aus jüngerer Zeit“, freut sich Bürgermeister Andreas Weiher über die gelungene Ausstellung. Pandemie-bedingt kann die Ausstellung leider noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Wir hoffen alle sehr, dass wir im nächsten Jahr die Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen können“, so Andreas Weiher erwartungsfroh.

Foto (von links): Heike Horn, Thomas Janik, beide Heimat- und Geschichtsverein, Bürgermeister Andreas Weiher.

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