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„Zunächst einmal ist es aus unserer Sicht gut und wichtig festzustellen, dass für die Erweiterung und Vernetzung des Radwegenetzes 1 Mio. Euro im städtischen Haushalt für das Jahr 2021 eingestellt sind und ein Gesamtausgabebedarf von 6,8 Mio. Euro bilanziert wird“, so der CDU-Stadtverordnete Michael Creß. „Das macht Hoffnung darauf, dass das vorhandene Radwegenetz zeitnah die notwendigen Verbesserungen erfährt, die es dringend notwendig hat.“

„Der Magistrat sollte bei seinen Überlegungen zum Radwegenetz Wächtersbachs die sich derzeit bietende Chance der Neuausrichtung von Hessen Mobil zum 01.01.2021 nutzen und die Förderprogramme des Landes Hessen in Anspruch nehmen“, führt Creß weiter aus. „Von der Netzplanung, also einem Gesamtkonzept Radverkehr, bis hin zu einzelnen Maßnahmen gibt es Fördergelder des Landes und Hessen Mobil nimmt das Thema Radwege und Mobilität neu in den Fokus. Die neu eingerichtete Abteilung „Mobilität und Radverkehr“ soll künftig ein größeres Augenmerk auf die unterschiedlichen Verkehrsarten und deren Vernetzung legen“, so der CDU-Stadtverordnete weiter. „Die Einrichtung der Abteilung ist Ausdruck eines ganzheitlichen Mobilitätsverständnisses. Sie ist ein weiterer Schritt hin zur Vernetzung aller Verkehrsarten und demonstriert, dass Hessen Mobil alle Verkehrsteilnehmenden und ihre Sicherheit im Blick hat“, zitiert Creß aus einem aktuellen Flyer von Hessen Mobil.

An dieser Stelle hakt die CDU-Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Carola Gärtner ein: „Verkehrsdezernent Winfried Ottmann (CDU) hat bereits zum Ende vergangenen Jahres angekündigt, ein baulastträgerübergreifendes Radverkehrskonzept für den gesamten Main-Kinzig-Kreis auf den Weg zu bringen. Die Arbeit daran soll zu Beginn dieses Jahres aufgenommen werden und aus Sicht der Wächtersbacher Christdemokraten erscheint es absolut sinnvoll, nicht nur einzelne Radwege innerhalb Wächtersbachs in den Blick zu nehmen, sondern den Netzgedanken in den Vordergrund zu stellen.“ „Dem Magistrat muss nun also der Spagat gelingen zwischen der Fortsetzung der Planung des Radwegenetzes auf der einen Seite und dem Vorantreiben einzelner Maßnahmen auf der anderen Seite“, so Carola Gärtner für die Christdemokraten.

„Durchaus kritisch darf man in diesem Kontext die Aussagen der SPD bewerten, welche anlässlich der Kommunalwahl 2016 in ihrem seinerzeitigen Prospekt folgendes ausgeführt hat: der vorgesehene Radweg auf der Platte/Hochebene konnte wegen fehlender Landesgelder bisher leider noch nicht umgesetzt werden. Das Ziel bleibt es jedoch, dieses Projekt in den nächsten zwei bis fünf Jahren zu realisieren“, zitiert CDU-Vorsitzender Andreas Götzl aus dem seinerzeitigen Prospekt. „An fehlenden Landesgeldern wird es nunmehr definitiv nicht liegen und die Summen, die seitens der Stadt im Haushaltsplan 2021 eingepreist sind, sprechen ein Übriges“, so Götzl weiter. „Bleibt zu hoffen, dass das Radwegenetz auf der Platte nicht zu einer „Never-ending Story“ wird, der Magistrat die dunkle Jahreszeit nutzt, um entsprechende Fördertöpfe anzuzapfen und die Planungen zum Radwegenetz Wächtersbachs weiter vorantreibt, um im Frühjahr mit den ersten Bauarbeiten beginnen zu können“, unterstreicht Götzl den Wunsch der Christdemokraten.

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