Glasfaser bis ins Haus ein Quantensprung

Wächtersbach
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Als Quantensprung bezeichnen die CDU-Fraktionsvorsitzende Carola Gärtner sowie der CDU-Parteivorsitzende Andreas Götzl die Ankündigung des Main-Kinzig-Kreises, das gesamte Kreisgebiet mit Glasfaser bis ins Haus (fibre to the home, FTTH) erschließen zu wollen.

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„Der Main-Kinzig-Kreis hat in der Vergangenheit schon einmal Mut zur Weitsicht bewiesen und das gesamte Kreisgebiet mit der eigens dafür gegründeten Breitband Main-Kinzig GmbH breitbandig erschlossen“, weiß Carola Gärtner zu berichten, die auch für die Christdemokraten im Kreistag sitzt. „Wenn Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU), der als Dezernent für die digitale Infrastruktur zuständig und zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig GmbH ist, nun ankündigt, das gesamte Kreisgebiet mit Glasfaser bis ins Haus erschließen zu wollen, dann beweist er damit erneut Weitsicht“, so Carola Gärtner.

„Nach der breitbandigen Erschließung des Main-Kinzig-Kreises, die in enger Kooperation mit M-Net erfolgte, konnte man den Eindruck gewinnen, als wäre ein Stillstand eingetreten“, so Carola Gärtner. „Viele Landkreise ringsum sind mit dem Main-Kinzig-Kreis gleichgezogen und es bestand Gefahr, abgehängt zu werden. Mit der Ankündigung, den FTTH-Ausbau in eigener Regie durchführen zu wollen, wendet sich das Blatt nun wieder. Wenn die gigantische Summe von 183 Mio. Euro in die Hand genommen wird, um rund 66.000 Gebäude mit einem Gigabitanschluss zu versorgen, dann darf das mit Fug und Recht als das größte Infrastrukturprojekt seit Bestehen des Main-Kinzig-Kreises bezeichnet werden. Mit diesem Schritt wird sich der Main-Kinzig-Kreis erneut an die Spitze der Bewegung innerhalb Deutschlands setzen und sich damit eine Infrastruktur innerhalb des Rhein-Main-Gebietes aufbauen, die ihresgleichen sucht. Glasfaser bis ins Haus – das wird ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor für den Main-Kinzig-Kreis werden“, lobt Carola Gärtner das Engagement des Kreisbeigeordneten Ottmann.

„Welche Bedeutung ein Gigabitanschluss für viele Familien hat, das wird in der aktuellen Lage mehr als deutlich“, ergänzt CDU-Stadtverordneter Michael Creß. „Aus meinem persönlichen Umfeld ist mir aus zahlreichen Gesprächen bekannt, wie problembehaftet die derzeit verfügbaren Bandbreiten sind. Reichten bislang 25 bis 50 MBit für das Surfen im Internet und um den einen oder anderen Film zu streamen, so sitzen aufgrund Corona zwischenzeitlich ganze Familien daheim und sind zeitgleich auf einen schnellen Internetzugang angewiesen – die Eltern zwecks Homeoffice, die Kinder zwecks Homeschooling. Dass bislang für ausreichend geglaubte Bandbreiten vor diesem Hintergrund ihre Grenzen erreichen, verwundert nicht und der Frust bei manchen ist groß“, weiß Creß zu berichten. „Die so Betroffenen hätten lieber heute als morgen einen Glasfaseranschluss im Haus liegen.“

„Gigabit eröffnet zudem ungeahnte Möglichkeiten für die dringend notwendige Digitalisierung des Main-Kinzig-Kreises. Gigabitanschlüsse sind die Basis für Smart Cities. Davon ausgehend kann eine Vernetzung innerhalb der Kommunen, zwischen den Haushalten, den Arbeitgebern und zu den Behörden erfolgen. Dienstleistungen können digitalisiert und auf schnelleren Wegen angeboten werden. Arbeitnehmer wie Arbeitgeber werden künftig noch genauer überlegen, auf welcher Basis sie eine Standortentscheidung treffen. Und letzten Endes hilft der FTTH-Ausbau auch den ländlichen Gebieten im Main-Kinzig-Kreis, denn inzwischen glaubt niemand mehr daran, dass sich unsere Arbeitswelt in die Zeit vor Corona zurückverwandeln wird. Homeoffice wird künftig an Gewicht gewinnen und wenn in allen Regionen des Kreises Gigabitanschlüsse verfügbar sind, dann spielt es künftig tatsächlich keine Rolle mehr, von wo aus man eine Dienstleistung erbringt“, so der CDU-Stadtverordnete Michael Creß.

„Eine Forderung der CDU Wächtersbach war und ist seit jeher, zukunftsgerichtet zu planen und das insbesondere bei sämtlichen Tiefbaumaßnahmen, die in den letzten Jahren vom Magistrat durchgeführt wurden. Unser Credo war stets, Tiefbaumaßnahmen, wie beispielsweise den Ausbau des Fernwärmenetzes, dazu zu nutzen, um Leerrohre zu verlegen. Wir hoffen, der Magistrat hat diese Anregung bei all seinen Baumaßnahmen berücksichtigt. Dann wäre es für Wächtersbach nun ein leichtes, dem Main-Kinzig-Kreis zu signalisieren, dass wir startklar sind und die Glasfaserkabel nur noch in die vorhandenen Leerrohre eingezogen werden müssen. Lediglich die Anbindung der Gebäude müsste dann noch mit separaten Tiefbaumaßnahmen erfolgen und Wächtersbach könnte eine der ersten Städte im Main-Kinzig-Kreis sein, welche mit FTTH erschlossen ist“, wünscht sich CDU-Vorsitzender Andreas Götzl abschließend für Wächtersbach.

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