Grüne: Ein "bisher nicht bekanntes Maß an Kooperationen" notwendig

Wächtersbach
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„Für eine zukunftsorientierte Stadtplanung“, „Damit das Rad zum Zug kommt“ und „Damit auch das politische Klima besser wird“ – das waren einige der Grünen Leitmotive im vergangenen Wahlkampf.

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Da ist es aus Sicht der Partei konsequent, dass sich die Grünen nun auch um den Vorsitz beziehungsweise den stellvertretenden Vorsitz in den vier politischen Ausschüssen sowie um die ehrenamtliche Mitarbeit im Abwasserverband und bei den Stadtwerken beworben haben.

"Vor den Stadtverordneten aller Parteien liegt nun viel Arbeit. Die Pandemie hat die Finanzlage der Kommunen deutlich verschlechtert und tut es noch. Große, drängende Herausforderungen in Sachen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Soziales erfordern daher viel Engagement und Sachverstand. Hinter den Stadtverordneten liegen der Wahlkampf und viele konstituierende Sitzungen. Aus Sicht der Grünen geht nun der Blick nach vorne. Wie kann mit wechselnden Mehrheiten gute Politik für Wächtersbach gemacht werden; wie können die Projekte der letzten Legislaturperiode sinnvoll fortgesetzt werden und was braucht eine völlig neue Herangehensweise? Die fünf Parteien werden ein bisher nicht bekanntes Maß an Kooperationen eingehen müssen, damit Wächtersbach in fünf Jahren mindestens so gut dasteht wie heute", so die Grünen in einer Pressemitteilung.

„Wir freuen uns deshalb sehr, dass es bereits zwei wichtige Projekte gibt, deren Mitglieder sich völlig überparteilich und nur der Sache verpflichtet organisiert haben: Der Naturschutzstammtisch und der Radlertreff“, führt Martina Mühlstädt dazu aus. In beiden Projekten gehe es ausschließlich um die Sacharbeit, eine politische Zugehörigkeit zu einer Partei spiele keine Rolle, auch wenn zu beiden Projekten zuerst einmal die Grünen die Initiative ergriffen hätten. "Nachdem nun die konstituierenden Sitzungen hinter allen liegen, konzentrieren sich die Grünen wieder ganz auf die inhaltliche Arbeit. Ein erster Antrag wird sich mit dem Klimaschutzmanagement befassen und für die kommende Sitzung der Stadtverordneten im Juni eingebracht werden. Darüber hinaus haben sich die Grünen in Sachen Umwelt- und Artenschutz, Bauleitplanung und Soziales viel vorgenommen. Es liegt viel Arbeit vor uns. Der Stadtumbau ist in einer entscheidenden Phase; Wohnen und Bauen müssen umwelt- und bedarfsgerecht umgesetzt werden. Packen wir´s an!“, freut sich der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschuss Erich Korn, auf die kommende Zeit. „‘Damit Solidarität gelebte Praxis wird‘, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben – gerne leisten wir unseren Beitrag dazu“, schließt Eva Bonin, Vorsitzende im Umweltausschuss, die aktuellen Überlegungen der Grünen ab.