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„Der Stadtumbau dient dem Wohle der Allgemeinheit“, habe die Architektin der Stadtplaner Rittmannsperger aus dem Baurecht zitiert und ihr Kollege Böhme habe ergänzt: „Es geht nun um die Kunst, Spielräume zu schaffen.“ Und: „Die Vision nimmt Gestalt an.“ Der Stadtumbau habe sich vor fünf Jahren auf die Fahnen geschrieben, den Stadtkern lebendig zu machen. „Wir freuen uns, dass es mit dem Stadtumbau nun sichtbar weiter gehen wird“, bilanziert der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses, Erich Korn, die Sitzungen. Aus Sicht der Grünen besteht beispielsweise nun nämlich auch für eine Projektidee, die die Grünen im Wahlkampf skizziert hatten, eine reelle Chance.

"Der Marstall wird – wenn diese Idee eine Mehrheit findet – zum Haus für Alle. Ein Treff der Generationen. Ein Platz für das vielfältige Engagement der Wächtersbacher mit ihren Vereinen", sehen die Grünen den Um- und Ausbau des Marstallgebäudes mit direkter barrierefreier Anbindung an den Serenadenhof vor. Das mache das Gebiet auch an Abenden und am Wochenende lebendig, zu Zeiten also, wenn Arztpraxis und Stadtverwaltung geschlossen seien. "Einst vor mehr als drei Jahrhunderten als Nutzgebäude und Wohnraum für die Bediensteten der damaligen Schlossherren erbaut, wird nach dem Dafürhalten der Grünen der Marstall wieder von den Bürgerinnen und Bürgern von Wächtersbach genutzt. Das historische Gebäude in seiner besonderen Lage und dem wunderschönen Platz davor wird dann vielfältig genutzt: Kleine Feste, Ausstellungen, Musik und immer mal wieder ein Themen-Markt sind dann möglich. Aber auch private Feierlichkeiten sind dann willkommen", so die Grünen in einer Pressemitteilung.

Den Möglichkeiten seien kaum Grenzen gesetzt. Ein solches Haus biete dann auch Dach für bürgerschaftlich engagierte Gruppen und soziale Beratungsangebote. In einer Mitteilung der Grünen von Anfang März 2021 hieß es: „Denken wir an eine Bäckerei mit einem ‚Café Mittendrin‘ oder mit einen ‚Frühstückstreff Gemeinsam statt einsam‘ – oder auch einen Kreativtreff, Spieletreff oder ähnliches, um den Marstall gewinnbringend zu nutzen. So werden vorhandene Vereinsstrukturen gefördert, und ein historisches Gebäude bleibt den Bürgern erhalten und wird nicht einer gewerblichen Nutzung zugeführt.“ Diese Gedanken seien nach wie vor sehr aktuell. „Nicht erst die Pandemie hat doch deutlich gemacht, dass wir Orte brauchen, wo wir zusammenkommen können und mit anderen gemeinsam unsere Zeit sinnvoll verbringen können“, beschreibt Martina Mühlstädt die aus ihrer Sicht Sehnsucht vieler Wächtersbacher nach einem sozialen Miteinander – egal, ob jung oder alt. Und sie ergänzt: „Das ist, was wir uns unter ‚gewinnbringend‘ vorstellen.“

In den Sitzungen der Ausschüsse sei auch darüber gesprochen worden, mit kommerziellen Investoren zusammenzuarbeiten; Teile des Schlossquartiers auf dem ehemaligen Brauereigelände sollen womöglich an Kapitalanleger veräußert werden. Das ist auch aus Sicht der Grünen ein denkbarer Weg, wenn Stadt und Investor gemeinsame Ziele – also soziale, ökologische und ästhetische Aspekte - formulieren. „Dass aber Marstall und Rentkammer im Eigentum der Bürgerinnen und Bürger bleiben, ist nicht verhandelbar“, resümiert Eva Bonin die Grünen Vorstellungen von sinnvollem Investment.

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