Friedenslicht aus Betlehem kommt nach Wächtersbach

Wächtersbach
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Das Friedenslicht aus Betlehem kommt auch in diesem Jahr wieder nach Deutschland – und auch nach Wächtersbach!

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Nach der Aussendungsfeier im Fuldaer Dom am 3. Advent wird es per Zug ins ganze Bistum verteilt und wird gegen 16,45 Uhr in Wächtersbach ankommen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG St. Bonifatius Wächtersbach freuen sich darauf, das Friedenslicht zu empfangen und laden deshalb zu einer Andacht am Bahnhofsvorplatz ein. Am 12.12. wollen sie sich mit allen Interessierten dort um 16,30 Uhr treffen und dann nach der Ankunft das Friedenslicht verteilen. Eine Bitte gibt es dazu: Bitte bringen Sie Kerzen und Laternen mit, um das Licht gut nach Hause zu bringen.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder freuen sich, wenn das Friedenslicht aus Betlehem fleißig verteilt wird, damit möglichst viele Menschen das kleine Hoffnungslicht bis Heilig Abend als weihnachtliches Symbol erhalten können. „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“ steht über der Friedenslichtaktion 2021 in Deutschland. Diese soll dazu ermutigen, sich auf allen Ebenen für den Frieden einzusetzen. Lord Robert Baden-Powell, der Gründer der Weltpfadfinderbewegung sagte einmal: „Niemand weiß, welche Formen der Frieden haben wird.“ Frieden zu schaffen, ist gar nicht so einfach! Sei es im engsten Freundeskreis, in der Schule, auf der Arbeit oder auch nur mit sich selbst. Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Nationen zu schaffen, ist noch komplizierter. Die Herausforderung besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu bewältigen. Deswegen ermutigen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder „alle Menschen guten Willens“ sich gemeinsam und guten Mutes auf diesen Weg zu machen.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen dem Auftrag von Lord Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung, folgen und sich für eine bessere Welt einsetzen. Sie fördern den Austausch zwischen Kulturen, Nationen und Religionen und versuchen, mit kleinen Schritten Frieden und Verständigung zu unterstützen. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem steht dabei für die Hoffnung auf Frieden, welche alle Menschen – unabhängig von Religion und Nationalität – verbindet. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem an „alle Menschen guten Willens“ in Deutschland wollen die Pfadfinderverbände ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung verschenken.