Braucht Wächtersbach eine Gartengestaltungssatzung?

Wächtersbach
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Braucht Wächtersbach eine Gartengestaltungssatzung? Darüber wird am Mittwoch, 26.01.2022, um 20 Uhr in den Ausschüssen für Umwelt, Verkehr, Land- und Forstwirtschaft und dem Bau-u. Planungsausschuss gemeinsam beraten.

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„Aufklärung statt Verbote“, so stellen sich die CDU-Ausschussmitglieder Andreas Götzl und Carola Gärtner die Alternative zum Erlass einer Gartengestaltungssatzung vor. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit dem Thema Bodenversiegelung und Schottergärten umzugehen. Zum Beispiel in Bebauungsplänen wird grundsätzlich geregelt, dass nicht überbaubare Grundstücksflächen, sofern sie nicht für Müllstellplätze, Zugänge oder Zufahrten benötigt werden, gärtnerisch anzulegen sind. In neuen bzw. zu ändernden Bebauungsplänen könnte der Umgang mit Vorgärten geregelt werden.

Der Erlass einer Gartengestaltungssatzung, so wie es die SPD-Fraktion in ihrem Antrag vorgeschlagen hat, beinhalte Gebote und Verbote. Deren Einhaltung gelte es zu überwachen, da ansonsten der Erlass einer derartigen Satzung wenig Sinn mache. Verstöße gegen Bestimmungen einer derartigen Satzung müssten dann auch konsequent geahndet werden, letztlich bis zur Durchsetzung einer Einhaltung der satzungsrechtlichen Bestimmungen. Dies sei zum einen mit einem nicht unerheblichen Personalaufwand verbunden. "Hierüber müssen wir uns im Klaren sein", so die Aussage der CDU Fraktion.

"Im Mittelpunkt sollte primär Aufklärung und Vorbeugung stehen, wie wir weitere sogenannte Schottergärten in Zukunft verhindern wollen um somit den Folgen des Klimawandels Rechnung zu tragen. Mit dem im vergangenen Jahr erfolgreichen Foto-Wettbewerb zur Förderung der Artenvielfalt „es summt, brummt, krabbelt und flattert überall“, hat die Stadt Wächtersbach bereits eine sinnvolle Aktion hierzu gestartet. Auch die Identifizierung von Blühflächen in der Gemarkung Wächtersbach, die ebenfalls auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung für Umwelt, Verkehr, Land-u. Forstwirtschaft am kommenden Mittwoch steht, sind weitere kreative Ideen, um für das Thema zu sensibilisieren. Denkbar sind auch Informationsveranstaltungen mit Referenten und Aufklärungskampagnen zum Pflegeaufwand von Schottergärten im Vergleich zu Naturgärten, Broschüren mit Ratschlägen zur einfachen Gestaltung von Vorgärten, um nur einige Vorschläge zu nennen. Anreize schaffen! Ein Förderprogramm zur Entsiegelung von Vorgärten könnte zum Beispiel die Aufklärungs- und Informationsaktionen der Stadt flankieren und einen Anreiz bieten, sich des Themas auf dem eigenen Grundstück anzunehmen. Die Stadt Wächtersbach soll mit gutem Beispiel voran gehen und spricht sich aus Gründen des Klimaschutzes und der Biodiversität dafür aus, dass private Gärten und ihre eigenen unterhaltenen öffentlichen Grünflächen, Parks und Grünanlagen bienen- und Insektenfreundlich bepflanzt und gestaltet werden. Wir sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam eine Lösung finden, mit denen die Gartengestaltung geregelt werden kann, so die Aussage der Ausschussmitglieder, Carola Gärtner und Andreas Götzl von der CDU Fraktion.


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