„Tag der Alarmierung“ soll Wächtersbach vorbereiten

„Alt trifft neu“: Auch auf dem ehemaligen Neudorfer Rathaus hat eine neue Sirene ihren Platz gefunden. (Foto: Freie Wächter/Bienossek)

Wächtersbach
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Mit Stimmen von Wächtern, CDU, Grünen und Linken beschloss die Stadtverordnetenversammlung einen „Tag der Alarmierung“ für Wächtersbach. Das Ziel: Die Bevölkerung für einen Ernstfall vorbereiten.

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„Mit dem Tag der Alarmierung soll das Thema Bevölkerungswarnung und Verhalten im Katastrophenfall den Menschen nähergebracht werden, um sie darüber zu informieren, wie sie im Gefahrenfall reagieren sollten.“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der antragsstellenden Freien Wächter, Frank Hilliger. Dazu sollen an dem Tag drei Alarme stattfinden: Um neun Uhr soll es einen Feueralarm geben, um zwölf Uhr einen Katastrophenalarm und um 15 Uhr die Entwarnung.

Ergänzt werden soll die Aktion durch akustische Durchsagen, welche durch die in Wächtersbach und den Stadtteilen neu verbauten Sirenen ebenfalls möglich sind. „Insofern dient der Tag der Alarmierung auch der Erprobung unserer neuen Sirenen in Wächtersbach, die kürzlich auf Initiative unseres Stadtbrandinspektors, Markus Metzler, beschafft wurden.“, lobt Frank Hilliger das ehrenamtliche Engagement, welches hinter der neuen Errungenschaft steckt. „Gemeinsam mit dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor, Otfried Werth, können wir dankbar sein, hier solch kompetente Männer an der Spitze unserer Feuerwehr zu haben.“, betont Hilliger seine Dankbarkeit für die gute Arbeit.

Im Laufe der Diskussion wurde kein fixes Datum für den Tag der Alarmierung festgelegt. „Dies geschah, um einen größtmöglichen Freiraum bei der Umsetzung des Alarmtages zu gewähren und Druck für die Übungsplaner zu vermeiden.“, so Monika Heil, die für die Freien Wächter in der Stadtverordnetenversammlung und im Haupt- und Finanzausschuss sitzt. So sei auch eine Integration in einen möglicherweise stattfindenden bundes- oder landesweiten Alarmtag sowie eine Umsetzung im Rahmen der turnusmäßigen Probealarme in Wächtersbach denkbar. Wichtiger als eine zeitnahe Umsetzung sei eine gute Vorab-Information der Bevölkerung, welches Verhalten insbesondere bei einem Katastrophenalarm erwünscht sei. Auf diesen Punkt ging Wächterin Heil auch in ihrer Rede zum Antrag ein: „Wir sollten die Zeichen der Zeit erkennen und daraus Konsequenzen ableiten. Die Bevölkerung muss über die unterschiedlichen Alarme und ihre Bedeutung unterrichtet werden. Lasst uns vorbereitet sein!“

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„Alt trifft neu“: Auch auf dem ehemaligen Neudorfer Rathaus hat eine neue Sirene ihren Platz gefunden. (Foto: Freie Wächter/Bienossek)


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