Große Ehre für die Stadt, Strahlkraft über Stadtgrenzen hinaus

Von links: Dr. Heinz-Georg Sundermann, ehem. Lotto-Chef Hessen, Staatsministerin Angela Dorn, Bürgermeister Andreas Weiher, Präsident hess. Denkmalamt Prof. Dr. Markus Harzenetter, Laudator Dipl. Ing. Gerwin Stein.

Wächtersbach
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Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) ist der Einladung zur Preisverleihung für den Hessischen Denkmalschutzpreis (wir berichteten) in das Biebricher Schloss Rotunde nach Wiesbaden zusammen mit einer kleinen Delegation gefolgt.

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Staatsministerin Angela Dorn (Grüne), Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, eröffnete die Preisverleihung. „Die Preisträgerinnen und Preisträger des Hessischen Denkmalschutzpreises überraschen und begeistern uns mit ihrem Verständnis und Können früherer Generationen, großer Ausdauer und ihrer Leidenschaft unser kulturelles Erbe nutzbar und lebendig zu erhalten“, so die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst.

Am 31.05.2022 wurde das Wächtersbacher Schloss durch Experten aus verschiedenen Disziplinen für den Hessischen Denkmalschutzpreis in Augenschein genommen. Die Jurymitglieder haben acht hessische Objekte bereist und begutachtet. Unter anderem wurde erfreulicher Weise das Schloss Wächtersbach in die engere Auswahl des Hessischen Denkmalschutzpreises 2022 genommen. Bürgermeister Andreas Weiher präsentierte durch einen Rundgang den Jurymitgliedern das Schloss von seiner schönsten Seite.

Prof. Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen lobte den Einsatz der Preisträgerinnen und Preisträger bei seiner Begrüßung und sprach von hervorragendem Gespür und beispielloses handwerkliches Geschick im Umgang mit der historischen Bausubstanz. Diese vorbildlichen Maßnahmen sind in doppelter Hinsicht nachhaltig, denn nicht nur wird bereits gebundene „graue Energie“ weiter genutzt, auch der soziale Zusammenhalt in den Orten wird gestärkt - das bietet den Menschen Heimat und Identität und ermutigt Interessierte, Ähnliches zu wagen, –, so Prof. Dr. Markus Harzenetter.

Im Anschluss folgte ein Film über die Begutachtung und Bereisung der hessischen Objekte durch die Jury. „Sämtliche Erträge aus dem Verkauf der Rubbellose fließen in den hessischen Denkmalschutz – mehr als 80 Millionen Euro sind auf diese Weise bereits in den vergangenen 36 Jahren zusammengekommen. Das macht uns stolz und motiviert uns zusätzlich, auch für die Zukunft mit unseren Produkten dazu beizutragen, dass die historische Bausubstanz vieler hessischer Dörfer und Städte wieder in neuem Glanz erstrahlen kann“, so Martin Blach, Geschäftsführer LOTTO Hessen GmbH.

Bürgermeister Andreas Weiher dankte während der Preisverleihung allen Akteuren, die vom Erwerb bis zum Abschluss der Sanierungsmaßnahme des Schlosses mitgewirkt haben. Erst vor kurzem sei das Schloss unter dem Motto „Das Beste kommt zum Schloss“, coronabedingt verspätet, eingeweiht worden. Durch die Verleihung des Denkmalschutzpreises 2022 kommt das Beste doch noch zum Schluss. Auf jeden Fall ist diese Preisverleihung eine große Ehre für die ganze Stadt und tut auch der Strahlkraft des Schlosses, das die Geburtsstätte von Wächtersbach ist, in der ganzen Region gut“, so Bürgermeister Andreas Weiher nach erfolgter Übergabe des Denkmalschutzpreises durch Ministerin Angela Dorn und des Präsidenten des Landesdenkmalamtes, Prof. Dr. Markus Harzenetter.

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Von links: Dr. Heinz-Georg Sundermann, ehem. Lotto-Chef Hessen, Staatsministerin Angela Dorn, Bürgermeister Andreas Weiher, Präsident hess. Denkmalamt Prof. Dr. Markus Harzenetter, Laudator Dipl. Ing. Gerwin Stein.


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