Eine magische Nacht voller Überraschungen

Wächtersbach
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„Ich verspreche Euch eine magische Nacht voller Überraschungen“, kündigte Christian Menzel vom Theater „Einfach riesig“ das Schauspiel an, dass sich am Freitagabend dann eine Stunde lang den zahlreichen Zuschauern im Wächtersbacher Schlosspark bot.

Und der vielfältig bekannte Künstler und seine drei Mitstreiterinnen Katrin Lachmund, Nina Desjours und Sinja Guth hatten nicht zuviel versprochen. Die Theatertruppe aus Schöllkrippen ist derzeit mit einem Varietéprogramm im ganzen Land unterwegs, und sie spielt bei freiem Eintritt, weil sie eine Förderung aus dem Bundesprogramm „Neustart Kultur“ erhalten hat. Der Auftritt in Wächtersbach kam auf Einladung des Altstadtfördervereins Wächtersbach zustande.

Vorsitzende Enesa Aumüller begrüßte im Namen des Altstadtfördervereins die Künstler und das Publikum. Dieses Varieté sei Teil der kulturellen Altstadtbelebung, die sich der Verein unter anderem auf die Fahne geschrieben habe. Dann legten die vier Künstler los, die auf ihrer Tournee alles Erforderliche dabeihaben: Ein Zelt, das zugleich als Umkleide dient, eine Ton- und Lichtanlage, Kostüme und Requisiten. Klappstühle und Sitzbänke standen bereit, damit es sich „die magischen Gäste“ (so Menzel) bequem machen konnten. Das Programm, dass die vier Allround-Künstler einstudiert hatten, war zirkusreif, und alle vier konnten in verschiedene Rollen schlüpfen. Katrin Lachmund alias „Augustina“ trat beispielsweise mit einem „Vogel“ auf, zeigte Jonglage-Kunststücke und allerlei Clownerien.

Christian Menzel führte mit flotten, humorvollen Sprüchen durch das Programm, zeigte Zaubertricks wie „den zweitältesten Trick der Straßenzauberei“, zeigte Akrobatik auf drei übereinander gestapelten Stühlen, ließ „Augustina“ in einer Kiste verschwinden und spannte bei einigen Nummern Freiwillige aus dem Publikum mit ein. Nina Desjours stammt aus Frankreich, den entsprechenden Akzent musste sie daher nicht spielen. Ihr großes Talent ist offenbar, Gedichte zu parodieren und mit Gitarre Chansons zu singen. Sinja Guth assistierte und trat als Mann mit wechselnden italienischen Vornamen in Erscheinung, die Christian Menzel dauernd durcheinanderbrachte. Das „magische Programm“ war clownesk, artistisch, akrobatisch, ein wenig slapstickhaft, aber nie albern und höchst professionell. Die versprochene magische Stunde verlief turbulent und höchst vergnüglich – sie war viel zu schnell vorbei, das Publikum applaudierte begeistert und füllte den herum gereichten Zylinder mit „Hutgeld“. Alle waren sich einig: Das „Theater Einfach riesig“ ist wirklich „einfach riesig“. Ihren nächsten Auftritt in der heimischen Region hat die Truppe am Mittwoch, 31. August, um 18 Uhr auf dem Campingplatz am Nieder-Mooser See.

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