Konzert in Schloss Wächtersbach: Hör mal im Denkmal

Wächtersbach
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„Von Klassik bis Musical“ lautete das Motto des ersten Konzerts im Ferdinand-Maximilian-Saal in Schloss Wächtersbach, zu dem am vergangenen Freitag Roman Kuperschmidt und das Gershwin-Quartett zu Gast waren.

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Im Rahmen der alljährlichen Veranstaltung „Hör mal im Denkmal“ präsentierten die Stadt Wächtersbach,  die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Stiftung der Kreissparkasse Gelnhausen ein außergewöhnliches Konzert, das, wie Horst Wanik zur Einführung hervorhob, die Schönheit des Gebäudes noch einmal besonders für den Betrachter in den Mittelpunkt stellte. Bürgermeister Andreas Weiher wurde vom Ersten Stadtrat Günter Höhn vertreten. Von zart und zerbrechlich bei der Interpretation eines koreanischen Volksliedes bis feurig oder gar explosiv beim von Aram Chatschaturian komponierten „Säbeltanz“ nahmen der Klarinettist Roman Kuperschmidt und die Mitglieder des Gershwin-Quartetts das Publikum in ein Wechselbad der Gefühle mit.

Die erste Konzerthälfte war der klassischen Musik gewidmet. Und so erklangen mit der „Divertimento D-Dur“ als erstes die für Wolfgang Amadeus Mozart so typischen Synkopen durch die Schlossgemäuer.  Es folgte das als Zwiegespräch zwischen Roman Kuperschmidts Klarinette und dem Streichertrio angelegte „Menuetto Capriccio in B-Dur“ von Carl Maria von Weber, ehe die drei Streicher mit „Arirang“ und „Säbeltanz“ zunächst eine melancholische Stimmung und danach einen fröhlichen Tanz in den Schlosssaal zauberten.

Zu den Violinvirtuosen Professor Michel Gershwin, Juri Gilbo und Nathalia Raithel an der Bratsche und dem Cellisten Dmitrij Gornovskij gesellte sich Roman Kuperschmidt, um die Tänze von Peter I. Tschaikowsky, Johannes Brahms und Aram Chatschaturian zu zelebrieren. Insbesondere der „Säbeltanz“ gab einen Vorgeschmack auf die zweite Programmhälfte, in der auch Klezmer-Stücke (?) gespielt wurden (oder so ähnlich).

Auf das getragene „Concerto pour une voix“ von Saint-Preux folgte mit „Por una Cabeza“ des argentinischen Komponisten Carlos Gardel die allseits bekannte Tango-Melodie. Weitere Klassiker wie „Oblivion“ und der „Libertango“ von Astor Piazzolla folgten, ehe Jerry Bocks „Wenn ich einmal reich wär“ Gänsehautmomente generierte. Hier zeigte sich, dass nicht nur mit Roman Kuperschmidt ein großer Künstler die Klarinette in ihrer Vielfältigkeit zelebrierte, sondern mit Michel Gershwin ein ihm in nichts nachstehender Violinvirtuose sowohl Klangteppiche als auch unvergessliche Solomomente zu zaubern wusste. Das Publikum dankte es den Akteuren mit langanhaltendem Applaus, sodass die Musiker nicht ohne Zugaben aus Schloss Wächtersbach entlassen wurden.

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