Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der 29-Jährige offenbar aus dem Fahrzeug geschleudert und kam auf der Straße zum Liegen. Kurz darauf eingetroffene Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen. Der 31-Jährige war zunächst in seinem Golf eingeklemmt und wurde durch die Feuerwehr befreit; er kam mit schweren Verletzungen, unter anderem an den Beinen, in ein Krankenhaus.
Da die Polizei aufgrund der unübersichtlichen, weitläufigen Unfallstelle und des Schadensbildes an beiden Fahrzeugen anfangs nicht ausschließen konnte, dass sich weitere Insassen in den Fahrzeugen befanden, die sich womöglich verletzt abseits der Straße befanden, wurde zwischenzeitlich ein Polizeihubschrauber angefordert, der die Unfallstelle ausleuchtete und mittels Wärmebildkamera absuchte. Es konnte schließlich jedoch ermittelt werden, dass die beiden jungen Männer alleine in ihren Autos unterwegs waren.
Ein hinzugezogener Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang rekonstruieren. In dem Zusammenhang wurden auch die beiden Autos sichergestellt, an denen jeweils Totalschaden in Gesamthöhe von etwa 50.000 Euro entstand, so die ersten Schätzungen. Die Bundesstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme, der Fahrzeugbergung sowie der Reinigung der durch ein großes Trümmerfeld übersäten Fahrbahn bis etwa vier Uhr am frühen Mittwochmorgen vollgesperrt.
Fotos: Fuldamedia
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