Breitbandausbau in Wächtersbach: "Bürgersteige und Straßen in beklagenswertem Zustand"

Wächtersbach
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„Blühwiese oder Breitbandverkabelung“ – so könnte aus Sicht der CDU die provokante Fragestellung lauten angesichts des Zustands der Bürgersteige und Straßen in Wächtersbach. „Uns Christdemokraten geht es jedoch nicht darum, zu provozieren, wir wollen aber vom Bürgermeister wissen, woran wir sind“, so CDU-Vorsitzender Michael Creß, dessen Stellvertreterin Dr. Raluca Rossi sowie CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Pierz.



„Wir wurden zwischenzeitlich von einigen besorgten Bürgerinnen und Bürgern angesprochen auf den beklagenswerten Zustand der Bürgersteige und Straßen in Wächtersbach, weshalb wir dieser Tage eine entsprechende Anfrage an den Magistrat, vertreten durch den Bürgermeister, gestellt haben“, führt Dr. Raluca Rossi für die CDU aus. „Bei allem Verständnis für das große Interesse am Breitband- und Fernwärmeausbau – begonnene Arbeiten müssen auch zu einem Ende gebracht werden. Stattdessen sind in ganz Wächtersbach die Bürgersteige und Teile der Straßen stark beschädigt. Dies stellt auch eine Sicherheitsgefahr in Form von zahllosen Stolperfallen für die Bürgerinnen und Bürger dar und es wird quasi unmöglich, dort mit einem Kinderwagen, Roll- oder Gehwagen zu fahren. Die teils hohen Absätze in den Straßen, welche nach verschiedenen Tiefbauarbeiten nicht wieder ordnungsgemäß asphaltiert wurden, haben wohl auch schon so manchen Autoreifen beschädigt, ganz unabhängig davon, dass sie auch für Radfahrer eine echte Sturzgefahr sind“, erläutert die stellvertretende CDU-Vorsitzende Dr. Raluca Rossi.

"Wie war die Entwicklung bis heute? Im vergangenen Jahr wurde nahezu in ganz Wächtersbach mit dem Breitbandausbau begonnen und zwar gefühlt zeitgleich im gesamten Stadtgebiet. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich gefreut und haben die Einschränkungen gerne in Kauf genommen. Mit Beginn des schlechten Wetters im Herbst bekam man jedoch zusehends das Gefühl, dass die Arbeiten zum Erliegen kommen; mit Beginn des Winters wurden sie komplett eingestellt. Im Februar dann erklärt der Bürgermeister einen Baustopp für die Wächtersbacher Innenstadt; mit dem Glasfaserausbau soll es erst weitergehen, wenn alle Altschäden behoben sind. Im März folgt ein Schreiben der Vodafone 'Wir haben Sie nicht vergessen'. Getan hat sich seitdem jedoch nichts. Vielmehr ruhen sämtliche begonnenen Baustellen seit nunmehr einem halben Jahr. So stellen wir uns den Breitbandausbau für Wächtersbach nicht vor“, so der CDU-Stadtverordnete Andreas Götzl und weiter: „Das Bild, das Vodafone abgibt, ist beschämend.“

„Als CDU sehen wir den Magistrat gefordert, bei Vodafone Druck zu machen. Es sind alle rechtlichen Möglichkeiten auszuloten, um dieses Unternehmen dazu zu bewegen, die begonnenen Bauarbeiten zu einem guten Ende zu führen, die Bürgersteige und Straßen wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen und dabei nicht zu vergessen, die Breitbandverkabelung auch tatsächlich umzusetzen, denn bis dato scheint nicht ein Haushalt mit Glasfaser durch Vodafone angebunden zu sein“, so die CDU-Stadtverordneten Dr. Raluca Rossi, Michael Creß, Andreas Götzl, Michael Pierz und André Ritzel abschließend.

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