Am Samstag, 17. Mai ab 10:00 Uhr, wird am Windpark Wächtersbach-Neudorf die erste kombinierte Luftrettungsübung der Deutschen WindGuard – dem technischen Betriebsführer der Anlagen – durchgeführt. An der Großübung beteiligen sich die Höhenrettungsstaffeln der Berufsfeuerwehren aus Hanau und Wiesbaden sowie die Polizeifliegerstaffel aus Egelsbach mit einem Helikopter. Im vergangenen Jahr musste der Flugteil der Staffel kurzfristig entfallen, da alle Hubschrauber unabkömmlich waren.
Ausführungsort sind zwei Windenergieanlagen der Betreiberin Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH oberhalb von Wächtersbach-Neudorf. Diese Art von Trainingseinheiten auf einer Höhe von 139 Metern stellt eine erhebliche Herausforderung dar – sowohl für die Einsatzteams wie auch für die Logistik. Während die Deutsche WindGuard mit Hauptsitz in Varel (Niedersachsen) diese Art von Szenarien schon seit Jahren regelmäßig mit dem Havariekommando Cuxhaven probt und inzwischen eine eigene 24/7-Flugrettungsstaffel an der Nordseeküste unterhält, proben in Wächtersbach-Neudorf zum ersten Mal sowohl Windanlagen-Technikerinnen und -techniker, Feuerwehrleute und eine Polizeiflugstaffel gemeinsam den Ernstfall an zwei Windenergieanlagen gleichzeitig. Die Simulation solcher Rettungseinsätze ist elementar, um die Teams und deren Zusammenspiel insbesondere für Einsätze in großer Höhe zu schulen. Dadurch ist gewährleistet, dass im Ernstfall schnell und effektiv Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden können.
Im Zeitraum zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr ist mit Fluglärm im Bereich Wächtersbach-Neudorf zu rechnen. Die Anwohner werden um Verständnis für die vorübergehend auftretende Geräuschkulisse gebeten.
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