Den Sonntagskrimi gab es am 02. November schon ab 18:00 Uhr: Andreas Weiher bleibt Bürgermeister der Stadt Wächtersbach (wir berichteten).
Den Sonntagskrimi gab es am 02. November schon ab 18:00 Uhr: Andreas Weiher bleibt Bürgermeister der Stadt Wächtersbach (wir berichteten).
51,04 Prozent der Wächtersbacherinnen und Wächtersbacher haben ihm erneut das Vertrauen ausgesprochen. In einer Pressemitteilung bedanken sich der alte und neue Rathauschef und die ihn unterstützenden Wächtersbacher Sozialdemokraten für die Unterstützung und blicken in die Zukunft.
„Ich freue mich außerordentlich, dass ich meine Arbeit für die ganze Stadt fortsetzen kann“, erklärt Andreas Weiher. "Die Bürgerinnen und Bürger können sich sicher sein, dass er auch in den kommenden Jahren alles tun werde, um die Stadt nach vorne zu bringen und um in schwierigen Zeiten zu bestehen. Wichtig dabei ist, dass wir als Gesellschaft, als Gemeinschaft der ganzen Stadt respektvoll und lösungsorientiert miteinander umgehen und auch Entscheidungen akzeptieren, die einem persönlich nicht so gut gefallen. Es geht immer um das Gemeinwohl aller Generationen. Ich werde mich dafür mit aller Kraft einsetzen.“
„Wir bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die uns und unseren Bürgermeister in diesem intensiven Wahlkampf begleitet haben - und vor allem bei den Menschen, die es mit ihrer Stimme möglich gemacht haben, dass Andreas Weiher sich weiterhin mit seiner Erfahrung und Leidenschaft für unsere Heimat einsetzen kann“, ergänzt der SPD-Vorsitzende Jan Frederik Beyer. Das Ergebnis sei keine Selbstverständlichkeit, zumal Andreas Weiher und der ihn unterstützenden SPD nicht nur ein Mitbewerber, sondern im Grunde der Rest des Parteienspektrums gegenüberstanden.
Dem Mitbewerber Jan Volkmann zollen die Sozialdemokraten Respekt. Dieser habe sich in den vergangenen fünf Jahren als Stadtverordnetenvorsteher merklich auf diese Auseinandersetzung vorbereitet und einen zeit- und kostenintensiven Wahlkampf geliefert. Dabei sei die Diskussion um die Zukunft der Stadt vorwiegend sachlich und fair geblieben, wenngleich sicherlich nicht jede im Wahlkampf gemachte Aussage einen gründlichen Faktencheck überstehen würde.
Die SPD blicke nun in die Zukunft - einerseits auf die Zusammenarbeit mit den übrigen Parteien, andererseits auf die Kommunalwahl im kommenden März. Nicht nur im abgelaufenen Wahlkampf, sondern überhaupt während der letzten fünf Jahre im Stadtparlament habe man gesehen, dass sich zwei Blöcke gegenüberstehen. Nun herrsche bei der wichtigsten Entscheidung Klarheit. „Ich würde mir wünschen, dass wir einen Modus finden, um sachlich, verlässlich und vertrauensvoll zum Wohle unserer Stadt zusammenzuarbeiten“, so Jan Frederik Beyer. Diesem Wunsch habe er am Wahlabend nicht nur gegenüber einem GNZ-Reporter, sondern auch in einem kurzen Gespräch mit Jan Volkmann Ausdruck verliehen und dabei grundsätzliche Einigkeit festgestellt.
Für die Kommunalwahl sieht sich die Wächtersbacher SPD gut gerüstet. „Wir erleben einen regelrechten Aufschwung“, erklärt Beyer. Vier Parteibücher für Neumitglieder habe er derzeit zu Hause liegen, weitere werden wohl in den kommenden Wochen folgen. Zahlreiche Menschen seien während Andreas Weihers Veranstaltungen auf die Sozialdemokraten zugekommen und hätten ihr Interesse an einer Mitarbeit in der Stadtpolitik erklärt. Für die Listenaufstellung sei das verheißungsvoll, auch am Wahlprogramm werde bereits fleißig gearbeitet. „Wir gehen geschlossen und gestärkt in den nächsten Wahlkampf - aber erst wieder im Januar. Nach den intensiven letzten Wochen haben sich die Bürgerinnen und Bürger eine Pause verdient, gerade in der Weihnachtszeit“, so Andreas Weiher und Jan Frederik Beyer abschließend.

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