Wächtersbach: Freie Wächter und CDU wollen gemeinsam regieren

Wächtersbach

Die Stadtverordnetenfraktionen der CDU und der Freien Wächter haben sich nach mehreren Gesprächen auf eine künftige Zusammenarbeit verständigt. Ziel ist es, bei zentralen Entscheidungen in der Stadtverordnetenversammlung Verantwortung zu übernehmen und die Mehrheitsverhältnisse im Sinne des Wählerwillens sachgerecht abzubilden. Im Mittelpunkt der Verständigung steht zunächst die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag. Für die anstehenden Wahlen haben beide Fraktionen ihre Vorgehensweise abgestimmt.

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So werden CDU und Freie Wächter für die Wahl des Magistrats einen gemeinsamen Wahlvorschlag einbringen, auf den vier der sechs zu vergebenden Magistratssitze entfallen sollen. Dieser soll in ausgewogener Weise mit Vertreterinnen und Vertretern beider Fraktionen besetzt werden. Vorgesehen ist dabei die Wahl von Günter Höhn als Erstem Stadtrat sowie von Arne Holick (beide Freie Wächter) und Günter Gärtner sowie André Ritzel (beide CDU) in den Magistrat. Erster Nachrücker ist Jan Volkmann von den Freien Wächtern.

„Damit wird das Wahlergebnis angemessen berücksichtigt“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Pierz. Und Frank Hilliger ergänzt: „Dies wird eine Änderung der Mehrheitsverhältnisse im Magistrat ermöglichen. Hiermit wird auch dem Wählervotum für eine Veränderung der politischen Gegebenheiten Rechnung getragen“. Auch die Freien Wächter sehen in der Zusammenarbeit einen folgerichtigen Schritt: „In den Gesprächen ist deutlich geworden, dass wir in wichtigen Fragen eine gemeinsame Grundlage haben“, betont Frank Hilliger. Jan Volkmann ergänzt: „Wir wollen dort zusammenarbeiten, wo es inhaltlich sinnvoll ist – auf Augenhöhe und mit klarem Fokus auf die Sache.“

Neben dem gemeinsamen Wahlvorschlag für den Magistrat haben sich CDU und Freie Wächter auch darauf verständigt, die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers gemeinsam zu tragen. Die CDU wird dabei den Vorschlag der Freien Wächter unterstützen, die mit Thomas Lindt als amtierenden Ortsvorsteher von Leisenwald den Vorreiter für eine überparteiliche Politik in Wächtersbach ins Rennen schicken. Damit orientieren sich die Fraktionen an einer in der kommunalen Praxis bewährten Vorgehensweise, die das Wahlergebnis widerspiegelt. Bei den Stellvertretern hingegen werden die beiden Fraktionen jeweils eigene Wahlvorschläge einbringen.

Beide Seiten betonen ausdrücklich, dass es sich nicht um eine formale Koalition handelt. „Wir haben uns bewusst für eine offene Form der Zusammenarbeit entschieden“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Michael Creß. „Die Gespräche haben gezeigt, dass eine vertrauensvolle und arbeitsfähige Grundlage vorhanden ist. Darauf wollen wir aufbauen und Schritt für Schritt weiter vertiefen.“

„Vertrauen und persönliche Arbeitsfähigkeit sind für uns die entscheidenden Voraussetzungen für eine tragfähige Zusammenarbeit“, ergänzen Frank Hilliger und Jan Volkmann. „Auf dieser Basis haben wir uns für diesen gemeinsamen Weg entschieden.“ Die Gespräche zwischen CDU und Freien Wächtern sollen auch über die konstituierende Sitzung hinaus im ständigen Austausch fortgesetzt werden. Ziel ist es, in zentralen kommunalpolitischen Fragen gemeinsame Positionen zu entwickeln und damit zur Stabilität und Handlungsfähigkeit der Stadtpolitik beizutragen.


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