Videoüberwachung: Keine Graffitis mehr am Bahnhof

Wächtersbach

Die seit einigen Monaten installierten Videokameras zur Überwachung des Bahnhofsgeländes scheinen den erhofften Erfolg zu bringen. Zumindest ist seit deren Installation und den damit verbundenen Hinweistafeln die Verschmutzung der Wände durch Graffitis ausgeblieben, vermeldet das Rathaus.

Messe Wächtersbach

Ein Hauptaspekt der Stadtverwaltung, gegenüber dem Bundesbahn Konzern aktiv zu werden, war auch die damit verfolgte Sicherheitsstrategie der Stadt. „Die Fahrgäste sollen sich sicher fühlen beim Betreten des Geländes und durchqueren der Rotunde“, führt Bürgermeister Weiher dazu aus. Und insbesondere der Rückgang der unschönen Graffitis an den Wänden führt Bauhofleiter Ralf Löffler auf die Überwachung zurück. Es habe sich wohl schnell in der Szene herum gesprochen, nachdem einige Übeltäter erkannt und zur Rechenschaft gezogen worden waren.

Froh sei man darüber, dass man in Wächtersbach bereits diese Sicherheitsmechanismen nutzen könne, während viele Bahnhöfe noch auf eine derartige Installation warten müssten. Man habe schon sehr schnell nach Fertigstellung des behindertengerechten Bahnhofzugangs und dem Ende der gesamten Umbaumaßnahmen mit dem Bundesbahn-Konzern die Gespräche geführt. Ein sehr langwieriges und mit Gesetzesvorschriften belastetes Verfahren; schließlich gebe es zahlreiche Bahnverwaltungsbereiche, die „dabei mitreden müssen“ und die gesamten gesetzlichen Vorschriften, den Datenschutz betreffend. Umso mehr freue man sich, dass Wächtersbach diese Hürden alle erfolgreich genommen habe und die Kameras zur Sicherheit der Pendlerinnen und Pendler beitrage.

Foto (von links): Bauhofleiter Ralf Löffler, Bauamtsleiter Wolfgang Schmidt, Stadtpolizist Sandro Jung und Bürgermeister Andreas Weiher.


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