Seminarleiter Maxim Bojahra erläuterte zum Thema: „Wenn ein Gummiball auf eine harte Oberfläche trifft, verformt er sich kurz und wird gleich darauf wieder in seine ursprüngliche Form zurückversetzt, noch bevor er in die entgegengesetzte Richtung springt. So würden wir es uns auch oftmals für unser eigenes Wohl wünschen. Sobald wir uns einer schwierigen Situation entgegenstellen, hat das zwangsläufig Auswirkungen auf uns. Das eigene Verhalten bzw. unser eigenes Befinden wird in dem Moment „verformt“, wie es beim Gummiball der Fall ist.“

Das Beispiel mit dem Ball soll die Wirksamkeit der eigenen Resilienz veranschaulichen. Das Ziel ist demnach, seine eigenen Fähigkeiten zu schulen, Stress oder auch stark beanspruchende Situationen zu meistern, ohne dabei seine eigene Gesundheit zu vernachlässigen. Das klingt jedoch leichter als getan. Das Herausfinden, wie man sich selbst schützen und die eigene Widerstandsfähigkeit ausbauen kann, ist mit viel Arbeit bzw. mit viel Selbstreflektion über die eigene Einstellung und Person verbunden.

Was macht mich aus? Welche Werte will ich vermitteln und welche wünsche ich mir von anderen? Welche Ressourcen habe ich und auf welche meiner Fähigkeiten kann ich bauen? Für was nehme ich mir gezielt und bewusst Zeit am Tag? Was hilft mir, mich selbst wieder zu regenerieren? Bei all diesen Reflexionen über sich selbst hat das Team viele Erkenntnisse gewonnen. Die meisten Hilfsmittel, um den alltäglichen Anforderungen standhalten zu können, stecken in jedem selbst. Zusammen in der Gruppe darüber zu sprechen, rückte es jedoch noch einmal in den Fokus. In der Fortbildung Verhaltensweisen, die Halt geben, noch einmal gemeinsam verbalisieren und kommunizieren zu können, haben diese dem Team deutlich greifbarer gemacht.

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Von rechts: Kita-Leiterin Bärbel Neiter mit ihrem Team.


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