Wächtersbach: 17 Schweine und 2 Kälber bei Großbrand getötet

Waldensberg
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Gegen 20.30 Uhr am Donnerstag wurden die Feuerwehren aus Waldensberg, Wittgenborn und Leisenwald zu einer Rauchentwicklung aus einer landwirtschaftlich genutzten Scheune in Waldensberg alarmiert. Aufgrund der großen Rauchentwicklung war den Einsatzkräften noch auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus klar, dass es sich um einen größeren Brand handeln musste. Daraufhin wurde die Feuerwehr Wächtersbach nachalarmiert.

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Nachdem das erste Fahrzeug der Feuerwehr Waldensberg vor Ort war, zeigte sich, dass eine Scheune brannte, in der überwiegend Schweine gehalten wurden. Da eine mögliche Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäude zu befürchten war, wurde zusätzlich die Drehleiter aus Bad Orb, sowie die Abrollbehälter Löschwasser aus Aufenau und Gründau nachgefordert.

Bis zum Eintreffen der Kräfte aus Wächtersbach konnte durch zwei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren die weitere Brandausbreitung gestoppt werden, zeitgleich wurden auch die ersten Tiere aus dem Stall gerettet. Im weiteren Verlauf wurde die Drehleiter der Feuerwehr Wächtersbach in Stellung gebracht und das Wenderohr eingesetzt, um die brennende Dachkonstruktion von oben zu löschen. Durch weitere Trupps unter Atemschutz wurde parallel im Innengriff die Brandbekämpfung durchgeführt. Schnell zeigte sich ein Löscherfolg und es ging anschließend darum, die zahlreichen Glutnester zu finden und abzulöschen. Teilweise mussten dafür Stroh und landwirtschaftliche Maschinen aus dem Stall entfernt werden. Durch einen hinzugezogenen Tierarzt wurden zahlreiche Tiere vor Ort versorgt. Mehrere Tiere waren jedoch so schwer verletzt, dass sie noch vor Ort getötet werden mussten. Insgesamt haben 17 Schweine und 2 Kälber das Feuer nicht überlebt.

Zwischenzeitlich liefen mehrere Tiere frei umher und mussten, unterstützt durch eine Wärmebildkamera, gefunden und wieder eingefangen werden. Zum Abschluss der Löschmaßnahmen wurde die Drehleiter neu positioniert, die Dachhaut der Scheune geöffnet und anschließend alle noch auffindbaren Glutnester abgelöscht. An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren aus Wächtersbach, Wittgenborn, Waldensberg, Leisenwald und Aufenau. Durch die Feuerwehr Gründau wurde der Abrollbehälter Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht. Die Feuerwehr Bad Orb war mit der Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug im Bereitstellungsraum in Waldensberg, musste jedoch nicht eingesetzt werden. Abgesichert wurden die rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr durch 2 Rettungswagen.

Laut Polizeiangaben wird der Schaden auf circa 150.000 Euro geschätzt. Zwei Männer wurden beim Heraustreiben der Tiere leicht an den Armen verletzt. Sie wurden von Sanitätern vor Ort behandelt.

Text und Fotos: Feuerwehr Wächtersbach



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